• Dezember 15, 2021
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Interview: Cymo über Remote-Sessions mit Songwritern und Fluch & Segen von Social Media

Der deutsche Künstler, Produzent und Songwriter Cymo hat in den letzten Jahren die deutsche Pop- und Musikszene dominiert. Seine brandneue Single „Never“ – geschrieben von Aloe Blacc – landete nach kurzer Zeit auf drei offiziellen Spotify-Playlisten (New Music Friday DE, New Music Friday India & Dance Brandneu) und wurde von Pamela Reif für ihr neuestes Workout-Video ausgesucht.  Bereits Cymos letzte Single „Higher“ schaffte es in die Videos von Pamela. Wir haben das zum Anlass genommen und mit dem jungen Talent über die Herausforderungen der Corona-Zeit, die Bedeutung von Social Media für Musiker und anstehende Projekte zu sprechen. 

Wie bist du zur Musik gekommen? Wann hast du damit angefangen?

Cymo: Ich wollte schon immer Musik machen. Mit 13 Jahren habe ich mit HipHop Beats angefangen, mit 18 die ersten Sogs mit anderen Künstlern geschrieben, mit 20 die ersten Produktionen bei etablierten Künstlern platziert, mit 25 selbstständig als Produzent, die ersten Popsongs gemacht und nebenbei war ich Tour-DJ von Kayef. Mit 27 habe ich dann meinen ersten eigenen Song released.

Wie würdest du deinen Musikstil beschreiben?

Cymo: Good Vibes aus Urban, Pop & Dance.

Im Moment müssen wir alle auf Live-Konzerte und Co. verzichten. Machst du wie einige andere Musiker auch Online etwas?

Cymo: Ja, Remote-Sessions mit Songwritern. War auch eine sehr gute Erfahrung, aber mir macht es mehr Spaß, mit Menschen im selben Raum zu arbeiten. Freue mich also schon darauf, wenn Corona endlich überstanden ist.

Deine letzten beiden Singles „Higher“ und „Never“ waren bei Pamela Reif im Workout-Video. In welchen Formaten siehst du deine Musik noch so?

Cymo: Keine Ahnung. Ich mache mir beim Produzieren nicht wirklich Gedanken, wo man den Song platzieren könnte. Viel wichtiger ist es mir, gute Vibes zu spreaden.

Du hast auf Social Media bereits eine große Followerzahl. Warum ist Instagram, TikTok und Co. für Musiker heute so wichtig?

Cymo: Social Media ist Fluch und Segen zugleich. Es ist die einfachste Art, seine Kunst zu präsentieren, mit Fans zu connecten und sich mit anderen Artists, Songwritern und Produzenten auf der ganzen Welt auszutauschen. Es kann aber manchmal auch einfach nur Zeit fressen.

Du hast bereits mit Größen wie Cro, Namika, Aura Dione und Genetikk zusammengearbeitet. Mit wem würdest du gern noch zusammenarbeiten?

Cymo: Ich hätte mega Bock mit Rag’n’Bone Man einen Song zu schreiben.

Hast du noch weitere Songs in der Pipeline? Worauf können wir uns 2020 noch von dir freuen?

Cymo: Ja, klar. Die nächste Single ist auch fast fertig. Ich hoffe, dass ich die noch im Sommer veröffentlichen kann.