Lifestyle Magazin über das Buch "Einmal um die Welt, bitte!"

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Die Geschichte einer Weltreise als Urlaubslektüre? Anja K. Fließbachs Buch "Einmal um die Welt, bitte!" ist weit mehr als ein Reisebericht. 128 Tage war die Journalistin an Bord der MS Amadea, fuhr einmal um die Welt. Das allein ist nichts besonderes, doch die Alleinerziehende ging allein mit ihrer 6-Jährigen Tochter Louisa an Bord. Aus ihren täglichen Blog-Einträgen im Internet ist ein Buch entstanden, das Mut macht und motiviert, die eigenen Träume aufzuspüren und umzusetzen. "Einmal um die Welt, bitte" ist das erste Buch der ungewöhnlichen jungen Frau aus Dresden, die überhaupt nicht das Klischee einer Alleinerziehenden erfüllt. "Jeder sollte sich seine Träume erfüllen. Ob mit Kind oder ohne, mit Partner oder allein", so die Autorin.

 

Träume verwirklichen, nicht erst wenn man alt ist

 

In ihrem lockeren und informativen Stil, mit verstecktem Humor und vielen Kommentaren der 6-Jährigen geschmückt, lässt die Autorin uns teilhaben an der Verwirklichung ihres Traumes. Sie erzählt in einer offenen und emotionalen Art über die Hochs und Tiefs an Bord, wie sie Freunde gefunden und wieder verloren haben, wie sie im Sturm gefangen waren und wie sie das Leben in großartiger Form für sich neu definierten. Große Gefühle werden entdeckt, verrückte Erlebnisse und Episoden erzählt vom Treffen mit dem Premierminister von Samoa über den Besuch beim reichsten Mann Brasiliens bis zum Aufenthalt im luxuriösesten Hotel der Welt in Dubai. Dabei wird die tiefe Liebe zwischen Mutter und Tochter deutlich, aber auch eine erfrischende Selbstverständlichkeit, mit der das Kind in die gemeinsamen Erlebnisse einbezogen wird.

 

Eine ungewöhnliche junge Frau

 

Anja K. Fließbach begann ihre Karriere bei der Dresdner Morgenpost, war auch beim Stern und der RTL-Redaktion Nordlive. Mit 23 Jahren ging sie in die USA, schrieb für die Zeitung "Charlestown Patriot" in Boston und für "Rock TV Network" in Hollywood. Zur Geburt von Louisa ging sie nach Dresden zurück, eröffnete noch im selben Jahr die Sprachschule "D.C. School", um die Kontakte aus den USA zu nutzen. Wenig später gründete sie die Marke Disy, aus der unter ihrer Chefredaktion fünf verschiedene Magazine auf den Markt gekommen sind, die sie bis heute erfolgreich leitet. Gemeinsam mit Louisa moderierte sie die Reisesendung "Disy TV on Tour" und berichtete aus verschiedenen Ländern.