• Dezember 07, 2021
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The Fontenay

Die Definition von Luxus ist so individuell wie die Menschen selbst. Ein Trend in den letzten Jahren ist die Abwendung vom offensichtlichen und prunkvollen Luxus hin zu neuen nachhaltigeren Werten. Lebensqualität, Platz, Ruhe, Ungestörtheit, Natur verbunden mit urbanen Annehmlichkeiten und Selbstverwirklichung sind nur einige der neuen Spielarten des Luxus.

Das The Fontenay bietet jegliche Annehmlichkeiten eines Fünf-Sterne-Superior-Hotels. Darüber hinaus sind es aber die weichen Werte, die den Luxus während eines Aufenthalts neu definieren und zu einem nachhaltig schönen Erlebnis machen. So bilden der Hamburg-Bezug, die Nähe zu Natur und Wasser, die Geschichte des Hotels und eine besondere Gastfreundschaft zusammen das Fundament des The Fontenay Lebensstils.

Der Hamburg-Bezug

„The Fontenay ist ein Abbild des modernen Hamburg – eine Hommage an die Hansestadt. Offen, kosmopolitisch und ausgesprochen gastfreundschaftlich. Das Luxushotel ist maßgeschneidert für die vielen nationalen und internationalen Gäste, die Hamburg neu oder wieder für sich entdecken“, so beschreibt der geschäftsführende Direktor Thies Sponholz seine Sicht auf das Hotel. Hamburg ist Deutschlands Tor zur Welt, das den Menschen und Einflüssen seit vielen Jahrhunderten offensteht. Das Neue, Andersartige, Individuelle ist in Hamburg seit jeher willkommen. So weltoffen und kosmopolitisch die Hamburger sind, so klassisch geprägt ist ihr Lebensstil. Zeitlos modern - Modern Classic - heißt die hanseatische Devise. Modern Classic lautet auch die Überschrift der Entwürfe des Hamburger Stararchitekten Jan Störmer. Die Stilrichtung prägt nicht nur die Architektur des Hotels, sondern gleichermaßen das mit Liebe zum Detail komponierte Interieur.

Natur und Wasser – Lakeside Luxury

„Die grüne Stadt im Wald“ – so heißt die Hansestadt Hamburg in einer japanischen Übersetzung. 27 Prozent des Hamburger Staatsgebietes sind Naturflächen. Dazu gehört auch das Fontenay Areal direkt am südwestlichen Ufer der Außenalster. Es ist ein Ort der Natur und Ruhe – im Herzen der Stadt. Das The Fontenay kann als City-Resort bezeichnet werden. Das gesamte Hotelgebäude ist auf Grund seiner Architektur lichtdurchflutet, 14.000m² Glasflächen geben den Blick auf die Außenalster, die grünen Parkanlagen und die Nachbarschaft frei. Der InfinityPool und der Alster-See bilden scheinbar eine gemeinsame Wasserlinie. Die Grenzen zwischen Drinnen und Draußen verschwimmen. Ein kurzer Spaziergang entlang der Alster führt in die Szene viertel, in die Innenstadt zum Shoppen, zum Hafen und zur neuen Hafen-City. The Fontenay ist „Lakeside Luxury“ pur und steht für die perfekte Balance von Natur und Urbanität. Das Hotel ist damit ein Paradebeispiel des globalen Mega-Trends Urban Nature.

 

Geschichte schreiben

Er zählte zu den erfolgreichsten hanseatischen Kaufleuten im frühen 19. Jahrhundert und ist Namensgeber des The Fontenay. Wahrscheinlich 1770 in Pennsylvania (USA) geboren, kam John Fontenay kurz vor 1800 nach Hamburg, wo er sich schnell eine Existenz als Schiffsmakler aufbaute. 1802 heiratete er die vermögende Witwe Anna Catharina Kirsten, die vier Kinder mit in die Ehe brachte. John Fontenay konnte ein ansehnliches Vermögen aufbauen, das er 1814 für den Ankauf verschiedener Grundstücksparzellen außerhalb des Wallrings, vor dem Dammtor, nutze. Bei seinem Tod umfasste der Besitz eine Fläche von mehr als 80.000 Quadratmeter in bester Lage. Zahlreiche Straßennamen wie „Fontenay-Allee“ oder „Klein Fontenay“ sowie sein sorgfältig restauriertes Wohn- und Gartenhaus zeugen noch heute von der Geschichte der idyllisch gelegenen Ländereien. Dieses besondere Erbe verwaltet heute die Fontenay-Stiftung, die die Nachkommen von John Fontenays Stiefkindern verbindet.

Die Mitarbeiter

Im The Fontenay sind 180 Mitarbeiter für die Gäste im Einsatz. „Wir möchten hier eine selbstverständliche, authentische, herzliche und unaufgesetzte Gastfreundschaft leben. Jeder Gast soll sich erkannt, wohl,

verstanden und respektiert fühlen. Das ist für mich die höchste Form der Gastfreundschaft“, so der geschäftsführende Direktor Thies Sponholz. „Der The Fontenay Lebensstil ist das Ergebnis von Überzeugungen und gelebten Werten. Nichts ist künstlich, aufgesetzt oder erfunden“, so Sponholz weiter. 

Alles im und am Fluss – Architektur im The Fontenay

Die Nachbarschaft

Wie grün die Hansestadt Hamburg ist, merkt man in der unmittelbaren Nachbarschaft des The Fontenay sofort. Im Stadtteil Rotherbaum treffen Wohnhäuser im englischen Tudorstil auf klassische Altbauten im

wilhelminischen Stil. Auf Grund der Alsterverordnung ist weiß die dominierende Farbe bei den beeindruckenden und dennoch stilvoll zurückhaltenden Gebäuden. Großzügige Parks sind ebenso anzutreffen wie viele Konsulate, die Hamburger Universität, das NDR Landesfunkhaus, das Museum für Völkerkunde oder das Programmkino Abaton. Und immer wieder lockt die Alster mit ihrem parkähnlichen Ufer und mit den Wasseraktivitäten wie Stand-up-Paddling, Segeln oder Rudern.

Das Areal des The Fontenay ist zur Alster von grünen und großzügigen Parkflächen mit über 130 Jahre alten Platanen geprägt. Die Auffahrt ist mit sieben Metern Breite großzügig gestaltet – bis zu drei Autos können hier nebeneinanderstehen. Das Herzstück dieser Vorfahrt bildet der „Himmelsspiegel“-Brunnen mit einem Durchmesser von 13,6 Metern. Insgesamt wurden hier kreisförmig über 200 Granitsteine mit einem Gesamtgewicht von 100 Tonnen zu einem Mosaik zusammengesetzt, das von oben betrachtet den Himmel und die umstehenden Bäume spiegelt.

The Fontenay von außen…

„Hotel im Park“ – so betitelte der Architekt Jan Störmer seine Gedanken, als er mit den ersten Entwürfen begann. Die amorphe Figur entwickelt sich aus drei ineinander verschliffenen Kreisen. Sie fügt sich fließend in die Alsterlandschaft ein und es entsteht eine Balance zwischen Urbanität und Natur. Durch die organische Form hat das Hotel keine Rückseite – es steht von allen Seiten im Grünen und ist lichtdurchflutet. Die drei Kreise verschmelzen in der Mitte zu einer Taille, wo ein verglaster und mit Bäumen begrünter Innenhof sowie das 27 Meter hohe geschlossene Atrium zu finden sind. Der Kreis als Formgebung zieht sich auch als Muster durch das Gebäude. Die Fassade ist entweder konkav oder konvex geformt, keine Wand steht parallel zu einer anderen und nur die Gästezimmer werden von geraden Wänden geteilt. Das Hotel ist so erdacht, dass alle Zimmer nach außen liegen. Das hyperboloide Vordach hat eine Spannweite von 38 Metern und ist mit 170 Quadratmetern größer als die Flügelfläche eines A320. Das 50

Tonnen schwere Dach ist ohne tragende Säulen direkt an die Außenhaut des Gebäudes angeschweißt. Der 1942 in Berlin geborene Architekt Jan Störmer zeichnet mit seiner Firma Störmer Murphy and Partners für die Architektur des The Fontenay verantwortlich. Er hat das Architekturgeschehen in Hamburg entscheidend mitgeprägt und übt eine umfangreiche Preisrichtertätigkeit bei Architekturwettbewerben aus.

 

… und von innen

Das The Fontenay kann als Sonderanfertigung bezeichnet werden. Die organische, kurvenreiche Architektur bedingt, dass auch die Möbel Einzelstücke sind und individuell angefertigt wurden. Hierzu Jan Störmer: „Die Form dieses Hotels ist so stark, dass jedes Möbelstück eigentlich Rücksicht auf die Architektur nehmen muss.“ Auch im Inneren finden sich überall Kreise und organische Formen wieder: seien es das halbrunde 25 Meter lange Sofa im Atrium, die kreisrunden Lampen im Veranstaltungsbereich oder die halbrunden Teppiche auf den Zimmerfluren. Die Farbwelt im Inneren des Gebäudes sorgt für Harmonie: Helle Beigetöne, grüne Onyxwände, warme Weißnuancen, türkise und royalblaue Akzente spiegeln die Natur wider. Terrazzoböden in den öffentlichen Bereichen, unterschiedliche Variationen von Parkett, Granitsteine, handgetuftete Teppiche – alles wurde eigens für das Hotel angefertigt und ausgewählt.

 

Besonderheiten der Innenarchitektur:

Eine große Herausforderung stellten die runden Hotelzimmer-Korridore in punkto Teppich dar. Da Maschinen grundsätzlich nur rechtwinklig produzieren, hätte dies einen fast 70%igen Verschnitt bedeutet. Die Firma The House of Tai Ping in Hong Kong stellt mit Handmaschinen Kleinserien basierend auf den Grundrissplänen her – nur so war die fließende Geometrie ohne Verschnitt umsetzbar.

Auf den Zimmern findet sich eine halbrunde Wand aus Marmorino Putz: In 4-5 aufwändigen Arbeitsgängen wurde die Wand zuerst verputzt, dann gespachtelt, danach geschliffen und schließlich gewachst und poliert – italienisches Handwerk mit Hingabe.Die Integration der Fernseher auf den trapezförmig geschnittenen Zimmern stand lange im Konflikt mit der Raumgeometrie, zudem sollte er nicht raumdominierend sein. Eine individuelle Konstruktion miteiner Aufhängung des TV-Geräts an einer beweglichen, rotierbaren Stange sorgt dafür, dass von zentralen Punkten im Zimmer und vom Balkon aus ferngesehen werden kann.Das gläserne Atrium mit 27 Metern Deckenhöhe ist mit 198 satinierten und farblich leicht variierenden geschuppten Scheiben ausgestattet, die mit LED-Bändern versehen sind.

Prunkstück des Atriums ist die Lichtskulptur von der niederländischen Firma Brand van Egmond mit 140 LEDs an gewundenen Stahlästen.

Willkommenskultur: Im The Fontenay gibt es keinen klassischen Rezeptionstresen, der Mitarbeiter und Gast trennt. Hier setzt man sich gemeinsam „an einen Tisch“ – insgesamt stehen drei bequeme Sitzgruppen für einen persönlichen Check-in in der Lobby parat.Die halbrunde Wand im Veranstaltungsfoyer besteht aus 30 jeweils 3 Meter hohen Spiegelelementen, die das Licht und das Grün des Innenhofs reflektieren. An jedem ist ein individuell ansteuerbarer Schrittmotor angebracht, so dass sich die einzelnen Einstellungen nach einer designten Animation immer wieder verändern und neue Raumeindrücke entstehen. Verantwortlich für das Interieur Design ist Christian Meinert vom Architektenbüro Aukett + Heese GmbH Berlin – ein international agierendes Innenarchitektenteam, das bereitfür eine Reihe renommierter und prestigeträchtiger Objekte tätig war.

Modern classic – Zimmer und Suiten

Insgesamt stehen den Gästen im The Fontenay 130 Zimmer und Suiten zur Auswahl. Die skulpturale Architektur von Jan Störmer ermöglicht aus vielen Zimmern einen direkten Blick auf die Alster. In den lichtdurchfluteten Räumen entsteht das Gefühl, sich unmittelbar in der städtischen Natur zu befinden.

Darüber hinaus können Gäste im The Fontenay in einer besonderen Suite übernachten, die es in dieser Form an Land bisher nicht gegeben hat: Die EUROPA 2 Suite im Look des Luxusschiffes von Hapag-Lloyd Cruises. Helle Erdtöne, warmes Holz, und ausgestattet mit Designermöbeln auf 72m²: Das sind die maßgeblichen Kriterien der EUROPA 2 Suite, die dem Look des 5-Sterne-Plus-Schiffes nachempfunden ist.

 

Frühstück im Gartenrestaurant Parkview

Das Restaurant Parkview im Erdgeschoss des The Fontenay ist ein unprätentiöses Gartenrestaurant mit lässigfeiner Ausstrahlung. Lichte Höhe mit großen Fensterfronten, eine herrliche Sommerterrasse und Logenblick auf die Alster lassen inmitten der grünen Parklandschaft Drinnen und Draußen verschwimmen. Die Atmosphäre ist unkompliziert-leger. Insgesamt verfügt das Restaurant über 90 Plätze und einen separaten Private Dining Raum für bis zu zehn Personen.

Der Morgen startet beim Frühstück in entspanntem Flair, mit Blick auf die grüne Parklandschaft und die Alster sowie bei vielen regionalen Zutaten auf dem Buffet. Nebst einer Gebäckauswahl aus Brot, Brötchen und Croissants stehen dort verschiedene Käsesorten vom Backensholzer Hof aus Nordfriesland, eine Wurst- und Schinkenauswahl und heimische Räucherfischspezialitäten mit Dip. Abgerundet wird das Frühstück mit hausgemachter Marmelade, Schaumjoghurt mit frischen Früchten und Crunch, Smoothie-Shots, frisch gepressten Säften, Kaffee- und Teespezialitäten, Cerealien, und, und, und…. Eierspeisen wie Omelette, Pancakes mit Roter Grütze oder Buttermilch-Waffeln mit frischen Beeren können warm aus der Küche dazu bestellt werden. Wer in Feierlaune ist, wählt das Gourmetfrühstück mit Champagner und Kaviar. Wer das Besondere sucht, entscheidet sich für die Fontenay Hanseatenschnitte – Schwarzbrot mit frisch angemachtem Beef Tatar und Kaviar – eine Rückbesinnung auf die Zeit, als es noch Störe in der Elbe gab. Restaurant Managerin Janina Jendrusch und ihr Team stehen für einen zuvorkommenden, versierten und angenehm lockeren Service. Kulinarisch verantwortlich zeichnet Küchenchef Stefan Wilke, der vorher auf der MS Europa weltweit unterwegs war: „Meine Küche ist geradlinig und verständlich, regional, weltoffen und saisonal. Mich begeistern Klassiker, die in ihrem Geschmack  deutlich erkennbar sind und trotzdem mit modernen Elementen überraschen.“