Der Dresdner St. Georgs Orden

In Erinnerung an den Heiligen Georg und dessen Kampf gegen das Böse steht der Orden als Symbol für Kraft und Ausdauer, für die Zielstrebigkeit und den Einsatz für die gute Sache. Die feierliche Verleihung des Ordens an herausragende Persönlichkeiten aus Politik, Sport und Kultur ist in der siebenjährigen Geschichte des Balls bereits zu einer guten Tradition geworden.


Die Auszeichnung geht in jedem Jahr an herausragende Persönlichkeiten, die sich durch ihre Arbeit und ihr Engagement besonders hervorgetan haben. Gemeinsam ist dabei allen, dass sie ihren eigenen Weg gehen und damit Außergewöhnliches erreichen. Getreu der Idee des Ordens: Adverso Flumine – gegen den Strom.

Der „Dresdner St. Georgs Orden des SemperOpernballs“ wird in den Ateliers des Juwelierhauses Leicht gefertigt und als Dankesorden gestiftet. Er besteht aus massivem Gelb- und Weißgold (18 Karat) und ist mit einem kostbaren Rubin und zwei Brillanten verziert.

Die Vorlage für den edlen Schmuck stammt aus dem 16. Jahrhundert und ist eines der künstlerisch wertvollsten Stücke aus dem Grünen Gewölbe in Dresden. Das Motiv zeigt den Heiligen Georg in Rüstung auf seinem Pferd. In der erhobenen Hand hält er eine Lanze, die auf den Drachen zielt, der sich zu Füßen des Pferdes schlängelt.

Der Herstellungsprozess ist eine langwierige, kunstvolle Handarbeit. Pferd, Reiter und Drache werden von Goldschmiedemeister Oliver Engstfeld in Handarbeit in Wachs modelliert. Das Wachsmuster wird anschließend in Gold gegossen, die Konturen von Hand fein nachgearbeitet. Die einzelnen Teile werden mithilfe einer offenen Flamme zusammengefügt und sorgfältig poliert. Nachdem der Rubin dort eingefasst wurde, wo sich das Herz des Drachen befindet, wird von Graveurmeister Jochen Benzinger mit dem Gravierstichel die Botschaft Adverso Flumine eingraviert.