Thomas Hering (Geschäftsleiter Wohnungszentrum Dresden)

Ich segle seit etwa vier Jahren. 2002 lud mich ein Freund, der das Segeln als Leistungssport betreibt, zu einem Törn auf der Müritz ein. Ich hatte diese Sportart noch nie zuvor ausprobiert, aber ich war fasziniert. Für mich ist es ein extremer Teamsport, bei dem man seine körperlichen Grenzen ausloten kann. Außerdem muss man lernen, sich selber zurück zu stellen, denn in einem Team muss sich jeder immer auf den anderen verlassen können.

Nach meiner Premiere auf der Müritz bin ich mittlerweile auch schon auf dem Scharmützelsee und der Ostsee gesegelt, beide Orte sind gute Möglichkeiten sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene. In Dresden und Umgebung steht es mit dem Segeln ja leider eher schlecht. Ich bin Mitglied bei Schotbruch, dem Verein zur Förderung des Segelsports in Sachsen, und hatte deshalb die Möglichkeit, an einem einwöchigen Trainingscamp auf der Adria teilzunehmen. Dieses Camp war die Vorbereitung auf eine Atlantiküberquerung.

In dieser Zeit haben wir, die Besatzung, die unterschiedlichen Manöver kennen gelernt, erfahren, wie man sich bei bestimmten Wetterreaktionen verhalten muss und was beispielsweise zu tun ist, wenn jemand über Bord geht. Für mich war das auf jeden Fall eine außergewöhnliche Erfahrung, aber den Atlantik habe ich nicht überquert. Ich betreibe das Segeln doch lieber als Freizeitsport.