Gemeinsam mehr erreichen

Dies funktioniert selbstverständlich nicht nur für große Franchise-Unternehmen. Der Trend wird sein, Einkaufs- und Werbegemeinschaften zu kreieren. Kann ein Metzger mit 100 Euro Werbebudget in einer Zeitung nur eine winzig kleine Anzeige schalten, können alle Metzger der Stadt zusammen eine Anzeige schalten, die so groß ist, dass sie wirklich Appetit auf Wurst macht. Partnerschaften selbstständiger Unternehmen für den gemeinsamen wirtschaftlichen Erfolg.

Ständiger Fortschritt

Der Amerikaner bringt die Sache auf den Punkt. „It’s a partnership for profit.“ Intelligente Lern- und Innovationsgemeinschaften, die sich permanent auf dem Markt um ihr Konzept entsprechend weiterentwickeln. Hierzu bestehen bereits angelegte Kommunikationswege zwischen dem Franchise-Geber und seinen Partnern. Sie ermöglichen den blitzschnellen Know-how-Transfer zwischen beiden Seiten. Im Laufe einer Partnerschaft sind die Erfahrungen, das Engagement und die Motivation der Partner als selbstständige Unternehmer eminent wichtig. Sie bringen wesentliche Impulse ein, die der Geber zur Optimierung des Konzeptes verwertet. So wird der passende Rahmen geschaffen, um innerhalb der Partnerschaft mehr Profit zu erzielen. Das ist nicht verwerflich, sondern clever. Es ist flexibler und näher am Markt. Es entsteht eine „Win-win-win-Situation“: Die Zentrale, der Partner und der Kunde profitieren also voneinander und sind somit gemeinsam die Gewinner.

Die Chance nutzen

Während also die immer schwerfälliger werdenden Einzelkämpfer als Unternehmer ihr Allroundtalent täglich in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld beweisen müssen, profitieren System-Nehmer von dem wertvollen Erfahrungsschatz und den Leistungen des Systems. Eine Studie der Universität  Münster macht Franchise-Nehmern Mut: Demnach scheitern System-Nehmer in den ersten vier Jahren nach der Gründung deutlich seltener und erwirtschaften im ersten Geschäftsjahr fast dreimal so viel wie Existenzgründer im Allgemeinem.

So, und jetzt gehe ich mal schnell zur Tante Emma um die Ecke, um mir ein belegtes Brötchen zu holen. Wie hieß die gleich wieder. Ach ja. Frau Donalds.

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