It’s a partnership for profit

Fast fünf Millionen Menschen in Deutschland sind arbeitslos. Konzepte zur Lösung der Lage gibt es genügend, aber nur wenige greifen. Franchise gehört dazu. Die Kombination von etabliertem Wissen mit dem Engagement der Neu-Unternehmer funktioniert. Der Trend wurde erkannt und konsequent in die Tat umgesetzt. Franchising boomt. Stephan Roedel, Geschäftsführer und Franchisegeber der Tinten Toner Tankstation, hat für "Disy men" das System genauer betrachtet.

Eigenartig ist es ja schon, wenn man heute durch eine Einkaufsstraße einer x-beliebigen Stadt geht. Man fühlt sich doch immer wie zu Hause, alles schaut gleich aus. Niemand muss mehr Angst haben, sich durch die entstandene regionale Verzückung des Angebots orientierungslos geshoppt zu haben oder vielleicht sogar sich zu verirren. Nein, einfach am P&C links und dann am H&M rechts. Wie gewohnt. Wir wollen es doch so. Jedenfalls hat man seit Längerem niemanden mehr gehört, der sich für individuellere und somit teurere Geschäfte eingesetzt hat, oder?

System mit Zukunft

Franchise oder auch andere Unternehmenskooperationen werden in den nächsten Jahren enorm an Bedeutung gewinnen. Der amerikanische Zukunftsforscher John Naisbitt prognostizierte, dass Franchise im Jahr 2010 die erfolgreichste Vertriebsform weltweit sein wird. Da stellt sich die Frage, welche die zentralen Erfolgsfaktoren dieser Systeme sind. Gegenüber einer Existenzgründung „auf eigene Faust“ hat die Gründung innerhalb eines Systems klare Vorteile: Ein System-Geber ermöglicht Existenzgründern und bereits bestehenden Unternehmen die Übernahme und Umsetzung seines am Markt erprobten Geschäftsmodells. Darüber hinaus erhält der Partner das unternehmerische Know-how und damit wichtige Erfahrungen, ein etabliertes System mit Schutzrechten, Schulungen und Dienstleistungen. Als „local hero“ nutzt er dann dieses Wissenspaket und versucht, es an seinem Standort erfolgreich umzusetzen.

Kein Selbstläufer

Im laufenden Tagesgeschäft bietet das System dem Unternehmensgründer professionelle Unterstützung an. Denn wer den Willen hat, sich selbstständig zu machen, sollte die Vielfalt an Berufen, von denen man zumindest ein wenig verstehen sollte, nicht unterschätzen. Die Selbstständigkeit ist kein Paar Schuhe, für das man sich entscheidet und bei Nichtgefallen in den Schrank stellen kann. Es ist eine existenzielle Entscheidung, die mit größter Vorsicht und Umsicht getroffen werden muss. So sollte man sich in jeder Berufsbranche, in der man nicht besonders firm ist, beraten und absichern lassen. In wie vielen Branchen außer der gelernten ist man denn schon so fit, dass man nicht mit gravierenden Fehlern rechnen müsste? Wer ist schon Jurist, Notar, Architekt, Innenarchitekt, Grafiker, Schauwerbegestalter, PR-Fachmann, Buchhalter, Steuerberater, Mediendesigner, Marketing-Spezialist, Drucker, Verkäufer, Putzdienst, Computerspezialist, Außendienst und Innendienstmitarbeiter und Techniker, Hausmeister und Sekretärin? Eine gute Zentrale vereint dieses Wissen abrufbar unter einem Dach.

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