Schwerpunkte und Preisverleihungen

„Der Fokus des diesjährigen Deutschen Hautkrebskongresses lag neben dem Melanom der Haut auf den bösartigen Erkrankungen, für die ein hoher medizinischer Bedarf besteht wie Melanomhirn-metastasen, Schleimhautmelanom, Aderhautmelanom, Merkelzellkarzinom, Plattenepithelkarzinom, Lymphomen und seltenen malignen Hauttumoren“, so Prof. Friedeg und Meier.Wichtige Tagungsschwerpunkte, zu denen renommierte Experten mit aktuellen Studiendaten den Zugang zu den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen vermittelten, waren neue zielgerichtete und immuntherapeutische Strategien für die Behandlung des metastasierten Melanoms, Perspektiven für Melanom-Patienten mit Hirnmetastasen, das Management von fortgeschrittenene pithelialen Hauttumoren sowie aktuelle Entwicklungen zu Prävention, Hautkrebsfrüherkennung und Nachsorge. Mit dem Ziel, translationale Krebsforschung mit Patientenversorgung zu verbinden, hielten hochkarätige Wissenschaftler Vorträge mit anschließenden lebhaften Diskussionen.Während der Eröffnungsveranstaltung fanden die feierlichen Preisverleihungen statt.In diesem Jahr wurde der Deutsche Hautkrebspreis in Höhe von 10.000 EUR für hervorragende wissenschaftliche Arbeiten in der klinischen und translationalen Hautkrebsforschung aus dem deutschsprachigen Raum an drei Preisträger vergeben: an Prof. Dr. med. Rudolf Stadler (Minden),PD Dr. med. Ulrike Leiter-Stöppke (Tübingen) und an PD Dr. med. Joachim Klode (Essen).Dr. med. Bastian Schilling (Essen) wurde mit dem mit 10.000 EUR dotierten Fleur Hiege-Gedächtnispreis der Hiege-Stiftung gegen Hautkrebs geehrt, der jährlich als Auszeichnung für herausragende Forschungsleistungen bei der Bekämpfung von Hautkrebs verliehen wird.