Was wir von Tieren lernen können

Modellorganismen liefern Kenntnisse für neue Therapien

Sie sind die Haustiere der Wissenschaftler: Arten wie Axolotl, Krallenfrosch oder Zebrafisch blicken auf eine lange Tradition im Labor zurück. Durch einfache Haltung und kurze Generationenfolge haben sie sich als Modellorganismen etabliert und helfen Forschern, neue Erkenntnisse über unseren eigenen Körper, unsere Gene und zellulären Vorgänge zu gewinnen. Mit ihrer Hilfe hoffen Biologen und Ärzte, zukünftig auch neue Krankheitstherapien zu entwickeln.

Differenzierte Regeneration bei Axolotl und Molch

Kann der Mensch sich bald selbst heilen? Eine Zusammenarbeit von Dresden und Schweden brachte in einer Studie unerwartete Erkenntnisse. Professorin Elly Tanaka vom CRTF und Professor András Simon haben die Salamander Axolotl und Molch untersucht.

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Regenerationsmechanismus schwerer Gehirnverletzungen entdeckt

Das Immunsystem steuert beim Zebrafisch die Neubildung von Nervenzellen. Verletzungen des menschlichen Gehirns und Rückenmarks rufen eine Entzündungsreaktion hervor. Seit Jahrzehnten wird in der Medizin darüber diskutiert.

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Nur nicht den Kopf verlieren

Einige können es und andere nicht: Während den Säugern die Regenerationsfähigkeit von Körperteilen in der Evolution verlorengegangen ist, können einige niedere Tiere noch immer ganze Extremitäten nachwachsen lassen.

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Wie Forscher Gene an und ausschalten

Knockout-Mäuse helfen bei der Entschlüsselung von Genfunktionen. Nach dem humanen Genomprojekt (HUGO) war die Maus das zweite Säugetier, dessen DNA-Code vollständig entschlüsselt wurde. Funktional stimmen 99 Prozent der menschlichen Gene überein.

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Vom Schwangerschaftstest bis zur Kernspindelforschung

Krallenfrösche sind in der Medizin beliebte Modellorganismen. Als es noch keine industriell gefertigten Schwangerschaftstests gab, tat jeder Apotheker gut daran, in seinen Räumen einen Krallenfrosch (Xenopus laevis) zu halten.

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