„Im ländlichen Raum gibt es viel Nachholbedarf nach flächendeckendem Internet.“ - Staatsministerin für Gleichstellung und Integration Petra Köpping

Die Ministerin für Soziales und Verbraucherschutz hat einen fast schon klassischen Aufstieg hinter sich. Geboren im thüringischen Nordhausen zog die Familie früh nach Sachsen. In Grimma machte sie an der Erweiterten Oberschule ihr Abitur und studierte anschließend Staats- und Rechtswissenschaften. Von 1989 bis 1990 und von 1994 bis 2001 war sie Bürgermeisterin der Gemeinde Großpösna. Zwischen 2001 und 2008 wirkte sie als Landrätin im Landkreis Leipziger Land. Anschließend arbeitete sie als Beraterin der Sächsischen Aufbaubank. In dieser Zeit merkte sie, wie wichtig gerade für den Mittelstand der Bürokratieabbau ist: „Bürokratieabbau, Transparenz und Unterstützung vor Ort bedeuten mir sehr viel“, erklärt sie. Seit sechs Jahren sitzt sie im sächsischen Landtag. Die Arbeit dort unterscheidet sich ihrer Meinung nach stark von der einer Kommunalpolitikerin. Die Arbeit vor Ort, die nah an den Bedürfnissen der Menschen ist, ist anders als im Landtag. Die Ministerin ist zudem stellvertretende Landesvorsitzende der SPD. Das Amt der Ministerin für Gleichstellung und Integration gibt es erst seit ihrem Amtsantritt. Allerdings hat die Mutter von drei Kindern nicht ihr eigenes Ressort, sondern betreut den Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration im Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz. Sie engagiert sich für soziale Gerechtigkeit, gerade bei Kindern und Jugendlichen, und will die ländlichen Räume stärken. Gerade die Versorgung mit schnellen Internet sei hier noch Mangelware. Dass Köpping nah am Menschen sein will, zeigt sich auch in der Veröffentlichung all ihrer Termine auf ihrer Homepage.