„Mich reizt die Stadt Dresden, ich wohne hier schon lange und ich liebe meine Stadt.“ - Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst Dr. Eva-Maria Stange

Seit über 40 Jahren lebt Eva-Maria Stange in Dresden. Die Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst ist der Landeshauptstadt sehr verbunden. Die heute 58-Jährige wurde in Mainz geboren und stammt aus einfachen Verhältnissen – der Vater war ungelernter Arbeiter, die Mutter Hausfrau. Bereits 1958, da war Stange erst ein Jahr alt, zog es die Familie in die DDR. Hier besuchte sie die Polytechnische Oberschule in Elsterwerda und anschließend die Erweiterte Oberschule. Sie studierte an der Pädagogischen Hochschule in Dresden und erwarb das Diplom als Lehrerin für Mathematik und Physik. Später promovierte sie und war als Ausbilderin tätig. Sie war die Erste ihrer Familie mit Abitur und Hochschulabschluss. „Ohne Stipendium und die Unterstützung meiner Familie hätte ich jedoch nicht studieren können. Daher weiß ich, wie es ist, wenn man nicht die tollste Mode tragen kann, jeden Groschen dreimal umdrehen und neben dem Studium arbeiten muss“, berichtet die Ministerin. Die Zeit in der SED verleugnet sie nicht, distanziert sich aber klar vom damaligen System. Nach der Wende war sie zunächst wieder als Lehrerin tätig, ehe sie ab 1993 Landesvorsitzende der GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft) und später sogar Bundesvorsitzende wurde. Seit 1998 ist sie Mitglied der SPD. 2006 wurde sie unter Ministerpräsident Georg Milbradt das erste Mal zur Wissenschaftsministerin berufen. Im Landtag sitzt sie seit 2009. Stange ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder.