„Die Vermittlung von sprachlicher, politischer und persönlicher Bildung ist ein Fundament, das für das demokratische Grundverständnis unabdingbar ist.“ - Staatsministerin für Kultus Brunhild Kurth

Sachsen ist ein Land mit langer Tradition und Kultur. Es ist verständlich, dass Brunhild Kurth gerade letzteres am Herzen liegt. „Kultur im Allgemeinen [...] zeichnet sich dadurch aus, dass sie den sozialen Zusammenhalt fördert. Sie ist der Kitt, der unsere Gesellschaft verbindet“, sagte sie auf einer Auszeichnungsveranstaltung. Burgstädt, eine Kleinstadt im Westen von Mittelsachsen, ist die Geburtsstadt der sächsischen Kultusministerien und war lange Zeit ihr Lebensmittelpunkt. Hier besuchte sie ab 1960 die Polytechnische und anschließend die Erweiterte Oberschule ehe sie an der Martin Luther Universität Halle-Wittenberg ihr Studium als Diplom-Lehrerin abschloss. Bis zur Wende unterrichtete sie Chemie und Biologie und war anschließend bis 2001 Schulleiterin des Gymnasiums. Drei Jahre lang leitete die heute 61-Jährige das Referat Gymnasium, Abendgymnasium und Kollegs im Sächsischen Staatsministerium für Kultus ehe sie 2007 Direktorin der Sächsischen Bildungsagentur wurde. Von diesem Amt trat sie jedoch 2011 zurück. Seit März 2012 ist sie Kultusministerin – erst parteilos und seit 2013 für die CDU. Als ehemalige Lehrerin und Kultusministerin setzt sie sich verstärkt für die bisher schon erfolgreiche Bildungspolitik in Sachsen ein. „Die Vermittlung von sprachlicher, politischer und persönlicher Bildung ist ein Fundament, das für das demokratische Grundverständnis unabdingbar ist“, sagte sie während eines Interviews. Dies gelinge jedoch nur, wenn der Generationswechsel in den Lehrerzimmern wie bisher vonstatten ginge.