Recyceln von Altmetall ist ein wichtiger Wirtschaftszweig

Promotion: Für uns ist es Schrott, für die Wirtschaft ein lebensnotwendiger Zweig und trotzdem gibt es in Deutschland beim Recycling von Altmetall und Eisen noch viele Reserven, vor allem im Autobereich. Denn nur jedes fünfte Auto wird der Wiederverwertung zugeführt. Dadurch gehen der deutschen Industrie 2,5 Millionen Tonnen Industriemetall, wie Edelstahl, Stahl, Kupfer, Aluminium oder Nickel, pro Jahr verloren. Aber nicht nur bei den Schrottautos gibt es Nachholbedarf, auch bei den mittelständigen Unternehmen landen immer noch Abfälle und Verpackungen im Müll anstatt beim Recyclingunternehmen oder Metallverwerter. Ein Beispiel für einen solchen Service wäre: http://www.schrott-ankauf.eu/.

 

Recyceln ist umweltfreundlicher als die Erstherstellung

 

Schrott ist ein extrem wertvoller Teil der deutschen Wirtschaft, denn der Energieaufwand bei der Wiederverwertung und Rückgewinnung ist meistens deutlich geringer als bei der erstmaligen Herstellung. Pro Tonne Rohstahl fällt beim Recyceln 80 Prozent weniger CO2 an als beim Herstellen von Eisenerz. Metalle lassen sich relativ verlustfrei wiederaufbereiten, darum ist Schrott für die Kreislaufwirtschaft auch so von Bedeutung. Besonders der Kupferpreis ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen, was nicht nur für diejenigen, die Altkupfer legal bei den Recycelfirmen abgeben, von Vorteil ist. Auch viele Gauner sind auf diesen Zug aufgesprungen und stehlen ganze Kupferladungen, um sie zu Geld zu machen. Kupfer wird vor allem in der Elektro- und Bauindustrie verwendet und als Strom- und Wärmeleiter eingesetzt.

 

Aluminium gehört ebenso zu den Recyclingmetallen

 

Auch das Wiederaufbereiten von Aluminium kann beinahe ohne Qualitätsverlust durchgeführt werden. So werden im Bausektor 95 Prozent des Altaluminiums der Wiederverwertung zugeführt, in der Autoindustrie sind es immerhin noch 90 Prozent. Das ergibt bei einer jährlichen Verarbeitung von 1,3 Millionen Tonnen Aluminium eine Menge von 500.000 Tonnen Primär und 800.000 Tonnen Recycling-Aluminium. In der EU werden insgesamt circa 2,6 Millionen Tonnen Aluminium verarbeitet, auch dabei ist der größte Teil wiederverwertetes Aluminium. Aluminium kann nicht nur beinahe ohne Qualitätsverlust wiederverwertet werden, es behält auch immer seine Eigenschaften.

 

Wiederverarbeiten von seltenen Metallen und Kunststoff

 

Auch bei Haushaltsgeräten und Computern funktioniert die Wiederverwertung, aus den Geräten werden die Metalle herausgeschreddert und dann wird das Ergebnis in den Recyclingkreislauf eingebunden. In diesem Bereich hat das Bewusstsein der Deutschen stark zugenommen, ein Grund ist natürlich auch, dass Elektrogeräte, Handys oder Computer eine immer kürzere Lebensdauer aufweisen. Bei anderen seltenen Metallen hat man bisher keine Möglichkeit der Wiederverwertung gehabt, jetzt arbeitet man aber an Lösungen, die es erlauben auch seltene Metalle wirtschaftlich zu recyceln. Am schwierigsten ist es Kunststoffe, die auf Erdölbasis hergestellt wurden zu recyceln. Bilden sie keine Verbundstoffe mit anderen Materialien, können sie verbrannt oder zu PET-Flaschen verarbeitet werden. Auch in der Textilindustrie werden geschredderte Kunststoffe zu Fleece-Pullovern verarbeitet.