Die richtige Entscheidung treffen

 

Täglich treffen wir zahlreiche Entscheidungen. Los geht es mit der Frage, ob wir aufstehen oder nicht. Es folgt die Entscheidung, was wir anziehen und frühstücken. Und so geht es weiter bis zum Abend. Nicht jede Entscheidung fällt leicht. Da können ein paar Entscheidungshilfen nicht schaden.

Wichtige Entscheidungen fallen schwer

Etwa 20.000 mal entscheiden wir am Tag. In den meisten Fällen erfolgt der Entschluss sehr schnell, im Bruchteil einer Sekunde. Der Alltag wäre sonst kaum zu bewältigen. Je wichtiger eine Entscheidung ist, je komplexer die Umstände, desto schwerer fällt es jedoch, sie zu fällen.

Im schlimmsten Fall zögern wir so lang, bis uns die Entscheidung abgenommen wird oder wir zu einer Entscheidung gezwungen werden. <link coaching.2587.0.html>Lebensglück sieht allerdings anders aus. Mit den folgenden Kniffen wird es zunehmend leichter, die richtige Wahl zu treffen.

 

1. Trauen Sie Ihrem Gefühl

Nicht selten scheinen sich die Intuition und der Verstand einen harten Kampf zu liefern. „Bauch sagt zu Kopf ja, doch Kopf sagt zu Bauch nein und zwischen den Beiden steh ich“, singt Mark Forster in seinem Song „Bauch und Kopf“. Tatsächlich gibt uns das sogenannte Bauchgefühl oft einen ersten Hinweis darauf, was gut für uns ist.

Diesem Impuls blind zu folgen, ist nicht zu empfehlen. Aber ihn zu überhören ebenso wenig. Unter Umständen kann es helfen, den Bauch bewusst herauszufordern und verschiedene Quellen zu der anstehenden Entscheidung zu befragen. Bei einem tagesaktuellen Horoskop zum Beispiel können Sie Ihr Gefühl überprüfen und einen ersten Hinweis bekommen, in welche Richtung Sie tendieren.

 

2. Entwickeln Sie eine Struktur

Je mehr in einer Sache zu bedenken ist, desto komplexer wird das Vorhaben. Umgekehrt erscheint eine Entscheidung weniger kompliziert, sobald man die Einflussfaktoren auf das Wesentliche reduziert. Was es dafür zu tun gibt? Ganz einfach: Prioritäten setzen! Ein zweiter Tipp: Legen Sie einen Zeitpunkt fest, bis zu dem Sie die Entscheidung in jedem Fall treffen werden.

Ein weiteres wichtiges Kriterium ist Gelassenheit. Nicht alle Konsequenzen, die eine Entscheidung haben wird, können wir voraussehen. Es ist daher unabdingbar, die verbleibende Restunsicherheit zu akzeptieren.

 

3. Nutzen Sie Ihren Verstand

Die Tatsache, dass Entscheidungen so schwerfallen, ist oft in mangelndem Selbstbewusstsein und in Angst begründet. Angst, etwas zu verpassen, einen Fehler zu machen oder auf Ablehnung zu stoßen. Pro-Contra-Listen helfen, die Vor- und Nachteile der Entscheidungsalternativen sichtbar zu machen und den Verstand zu aktivieren.

Um möglichst präzise zu gewichten, geben Sie den einzelnen Argumenten eine Bewertung in Form von einem, zwei oder drei Sternchen. Anschließend zählen Sie diese zusammen. Auf diese Weise behalten die (negativen) Emotionen nicht die Oberhand und einem überlegten und sinnvollen Entschluss steht nichts weiter im Wege.

 

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