• Dezember 15, 2022
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Ein süßes Griechenland? Ja, das gibt es bei uns hier in Dresden. Und Ihr seid bestimmt schon genau so oft daran vorbeigelaufen wie wir, bevor wir dann doch einmal durch die Tür gegangen sind. Und wir können Euch sagen: Es war eine aufregende Begegnung voller Leidenschaft.

Zugegeben, unsere Phantasie ging mit uns bei Sweet Greece etwas durch, und im „süßen Griechenland“ gab es weder einen männlichen noch einen weiblichen süßen Griechen. Dafür ein taffes Ehepaar, das mit viel Power und energischem, vielmehr energetischem Einsatz ihr Konzept vertritt. Zurecht sind die beiden Eheleute stolz, dass sie nach der Wende den „ersten echten Griechen“ in Dresden eröffnet hatten. „Mein Mann ist nicht nur ein echter, sondern auch ein typischer Grieche“, erzählt seine Frau zwischen den Gängen, die sie uns persönlich serviert. Und wir spüren, was sie meint. Gastfreundschaft, Stärke, Großzügigkeit. Denn gleich zu Beginn, wir haben noch gar nicht bestellt, gibt es schon mal einen Ouzo. Prost! Später fragen wir sie, was sie gemacht hätte, wenn wir getrunken und nichts bestellt hätten. Sie zuckt mit den Schultern. Hauptsache die Gäste sind glücklich. Und sofort kommt wieder ein energischer Spruch, dass Ouzo ein Aperitif sei und nicht, wie in anderen Restaurants, nach dem Essen getrunken wird. Uns gefällt das, obwohl wir trotzdem einen Aperol Spritz geordert haben.

Dazu gibt es nämlich demnächst eine Story. Privat würden wir nicht so viel Aperol trinken, wie Ihr hier immer seht. Geduldig, und das mögen wir sehr, erklärt uns die Chefin die Karte. Was ist typisch griechisch? Was schmeckt bei Ihnen besonders gut? Was wird oft bestellt? Was sie uns empfiehlt, klingt nach Familien-Tradition. „Ich mache für Sie...“ „Mein Mann kocht für Sie...“ Man fühlt sich wie bei einer Familie. Obwohl wir uns nicht kennen. Obwohl wir spontan vorbeigekommen sind. Solche Besuche mögen wir am liebsten. Wenn wir positiv überrascht werden. Wenn wir durch eine Tür gehen und denken „Wow, gibt es das schon länger?“ „Wieso kennen wir was noch nicht?“ Hundert Mal auf der Prager Straße vorbei gelaufen... Und überrascht von den Gastgebern.


Was uns am besten geschmeckt hat, zeigen wir Euch hier gleich zu Beginn: Eine kleine Vorspeisen-Platte mit griechischen Dips.
Genannt wird das so:


Pikilia Teller mit Tsatziki, Tarama, Auberginen - Salat, Kafteri und Knoblauchbrot (8,80 Euro)

Ein kleiner Salat mit Feta (4,50 Euro)

Bifteki mit Reis (8,90 Euro)


Lachsfilet vom Grill mit Reis und Tamara-Dip (16,90 Euro)

Davor einen Ouzo, dazu einen Aperol Spritz und danach ein Baklava (4,50 Euro)