• Februar 24, 2020
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Eine große Inszenierung

Die Veranstalter des Dresdner SemperOpernballs haben für den 15. Jubliäumsball ein völlig neues Catering-Konzept beschlossen. Die Speisen werden künftig mittels einer großen Inszenierung dargereicht und diese zugleich komplett in den Ablauf des Opernballprogramms integriert. Dafür wurde sogar das gesamte Eröffnungsprogramm angepasst und inhaltlich gestrafft.

 

Bereits ab 19.30 Uhr beginnt das Menüprogramm mit einer speziellen Moderation
direkt aus der Semperoper. Die Moderatorin wird zum einen das Warm-up
übernehmen und zugleich als Zeremonienmeisterin während der Catering-Show
fungieren. Alle Gäste werden gebeten, rechtzeitig an den Tischen Platz zu nehmen, wo sie ab 20 Uhr zum Beginn des Dinners die eingesetzte Vorspeise erwartet. Die Gäste erleben die Darreichung der Speisen durch ein sorgfältig inszeniertes Defi lee livrierten Personals, akustisch abgesetzt mit Fanfarenklängen, das der künstlerische Leiter und Regisseur des Abends Hans-Joachim Frey selbst entworfen hat. Sind nach der Choreographie der Livrierten alle Gänge durschritten, wird ab 20.30 Uhr das süße Dessert gereicht. „Wir erwarten uns davon enorme Verbesserungen für den Service und zeigen damit zugleich, dass wir immer noch weiter steigerungsfähig sind“, verriet Ball-Chef Frey außerdem. Der SemperOpernball stünde damit nicht länger nur für die große Eröffnungsgala und das große Tanzerlebnis sondern auch für ein weiteres starkes Catering-Erlebnis, integriert im künstlerischen Gesamtkonzept. Koch und Gastronom Stefan Hermann, der im zehnten Jahr für die Komposition der Speisen verantwortlich zeichnet, freut sich ebenfalls auf die neue Herausforderung: „Der SemperOpernball war schon immer eine der schwierigsten und zugleich auch schönsten logistischen Meisterleistungen.

 

Das wird sicher nun noch einmal mehr für den Jubiläumsball gelten“. Die rund 1.000 Ballgäste im Hauptsaaal und in den Vestibülen dürfen sich auf ein 3-Gang-Menü freuen, bei dem Lachs, Kalamansi und Kopfsalat als Vorspeise sowie Kalb, Petersilienwurzel und Gremolata als Hauptgang serviert werden. Den süßen Abschluss bilden hausgemachte Pralinen. Die 350 Logengäste erwartet ein ausgewähltes 6-Gang-Flying-Menü mit Gerichten wie Curry- Zitronengrassuppe, der beliebten bean&beluga Currywurst sowie Buttermilchbällchen.
Insgesamt wurden für die Gerichte jeweils 60 kg Lachs, 130 kg Brioche, 160 Liter Sahne, 200 kg Kalbfleisch aus der Oberlausitz, 200 kg Gemüse und Salat aus Sachsen, 7.000 Pralinen, über 300 Austern, 3.000 Flaschen Wein und 2.000 Flaschen Champagner bestellt. 350 Servicemitarbeiter und 70 Köche in zehn Küchen stehen an diesem Abend unter StefanHermanns Regie und versorgen die Gäste in den verschiedenen Räumlichkeiten mit Flying Buffets aber auch mit gesetzten Menüs.