Editorial - 2014

Dass so ein Menschenleben nicht besonders lang ist, wissen wir. Manchmal werden wir mehr oder weniger unsanft an diese Tatsache erinnert. Auch daran, dass wir die Einzigen sind, die diesen kleinen Abschnitt, den wir auf der Erde haben,  entsprechend beleben und gestalten können.

Steht oder stand die Arbeit ganz oben auf Ihrer Prioritätenliste? Bei uns auch, klar! Das ist selbstverständlich. Die, die wir uns auf dem Semper-Opernball befinden, oder uns damit beschäftigen,

sind fleißige Arbeiter. Das scheint von der Wortwahl auf den ersten Blick paradox, aber schon beim zweiten logisch. Von nichts kommt nichts.
Nach der Arbeit, oder im besten Fall parallel, steht die Familie. Und dann? Also ehrlich gesagt, fehlt dann oft die Kraft und Zeit für Kunst, Kultur und Unterhaltung. Und dann die vielen Einladungen ... Man müsste jeden Tag auf einer anderen Veranstaltung sein. Natürlich muss man auch eigene Events kreieren, wir von der Disy sind da sehr aktiv. Die einzige Frage ist, schafft man das? Einige schon, aber ich zum Beispiel nicht!

Worauf ich hinaus will, haben Sie längst erkannt. Es geht mir um die Rosinen, die Sahnehäubchen, das Champagnerprickeln – um herkömmliche Sprichwörter zusammenzufassen. Es geht mir um die herausragenden Dinge im Leben, das Besondere, die Höhepunkte. Es geht mir um den SemperOpernball! Um unserem Leben neben Ergebnissen und Nachfolgern auch Inhalt und Schönheit zu geben, Farben, Glanz, Töne, Geschmack, Genuss, Freude und Freunde, sollten wir uns die Höhepunkte bewahren und sie zelebrieren.

Was gibt es Freudvolleres als mit Freunden oder Familie gemeinsam zu feiern in einem der schönsten Opernhäuser der Welt, sich festlich zu kleiden, zu tanzen und außergewöhnliche Kulturdarbietungen zu genießen. Ist es zu pathetisch zu sagen, dass der SemperOpernball unser Leben schöner macht? Auf jeden Fall bringt er uns Glanz und Freude – und dafür bin ich den Veranstaltern sehr dankbar!

 

Feiern Sie schön – den SemperOpernball und Ihr Leben!

 

Herzlichst 

Anja K. Fließbach