Editorial - 2013

Ich bin der Rufer für den SemperOpernball. Ich kann nicht von unserem Opernball erzählen, ich kann nur mit begeisterter und lauter Stimme rufen: „Der Dresdner SemperOpernball ist ein Riesending!“ Dieser Spruch hallt öfter mal durch die Disy-Redaktionsräume. Am Telefon, wenn es um Interviewtermine mit Stars geht, im Gespräch mit den Verantwortlichen großer internationaler Marken wie Versace, Chanel, Dior und Co oder auch, wenn es um Überstunden des Disy-Teams in der Weihnachts- und Silvesterzeit geht, um das Disy-Ballmagazin pünktlich in den Druck geben zu können.

Ich schwärme von La Toya Jackson, Ornella Muti und Roger Moore. Erkläre, dass sich die internationale Prominenz aus Wirtschaft, Show und Politik jedes Jahr hier in Dresden trifft, um zu feiern. Ich erzählte von Putins Besuch und dass die Bundespräsidenten regelmäßig kommen, von den arabischen Scheichs und russischen Oligarchen, die schon fast Stammgäste sind und von Wirtschaftsgrößen wie Ex-Porschechef Wendelin Wiedeking, der jedes Jahr seine ganz persönliche Loge bucht.

Ich schwärme von den Organisatoren des Balls mit ihren kreativen Ideen, von den Originalkünstlern, die aus dem Pariser Moulin Rouge oder vom Zirkusfestival Monte Carlo anreisen. Von der professionellen Höchstleistung von Staatskapelle und internationalen Künstlern, von durchfeierten Nächten mit Udo Jürgens, Helene Fischer, Peter Kraus oder Ina Müller. Von Maximilian Schell und Franz Beckenbauer, die sich zusammen (!) im Walzerschritt drehen, von den 150 nationalen und internationalen Fotografen und Journalisten, die sich immer um den roten Teppich drängen. Von Blitzlichtgewittern und dem einmaligen Open Air – Ball, der die Dresdner auf dem Theaterplatz mitfeiern lässt. Und das alles um und in der berühmten Semperoper, einem Ambiente, das es nur einmal auf der Welt gibt.

Es wird für die jungen Menschen auf der Welt ein großer Wunsch sein, einmal auf dem berühmten Dresdner SemperOpernball debütieren zu dürfen. Es sollte für die internationalen Marken ein Muss sein, ihre Kleider und Schmuck bei den Gästen vertreten zu sehen. Und es wird Wartelisten für die Karten geben, wie bei den Wagnerfestspielen in Bayreuth. Die Promis stehen ja schon Schlange.

Liebe Leser, ich kann nur raten, sichern Sie sich Ihre Karten gleich für die nächsten Jahre (meine unabhängige Meinung!). Denn zum Schluss der Argumentation rufe ich immer: „Und das Ding wird immer größer!“ 

 

Herzlichst Ihre

 

Anja K. Fließbach