Editorial - 2012

Jeder weiß, welche Kraft man aus einer Idee schöpfen kann. Jeder weiß, dass der Wille Berge versetzt und scheinbar Unmögliches Realität werden lässt. Jeder weiß, dass man nur loszugehen braucht und alles erreichen kann. Nur die wenigsten tun es.

Zum Glück gab es in Dresden eine Gruppe kreativer und ambitionierter Dresdenfreunde, die eine große Vision hatten. Hans-Joachim Frey, Juwelier Georg H. Leicht, Volker Butzmann (Technischer Direktor der Semperoper a.D.), Ronald Int’Veld (Kempichef a.D.) und Uwe Wiese (Italienisches Dörfchen) saßen zusammen und entwickelten eine Idee, ein gigantisches gesellschaftliches Event zu kreieren, das die berühmte Semperoper und die sächsische Landeshauptstadt

Dresden glänzen lässt und ein Magnet für Gäste der ganzen Welt wird. Später kam Bernd Aust dazu. Staatsoberhäupter wollte man einladen, Showstars und Legenden. Und noch bevor es den ersten SemperOpernball in Dresden gab, war das Ziel klar: Mindestens so gut wie der Wiener Opernball sollte der Dresdner werden, doch eigentlich lieber besser. Oder anders. Menschlicher, näher, individueller. Trotzdem stets mit der Verbindung zu großen Traditionen wie der Wiener Ballkultur oder dem Brauch des englischen Königshofes, Debütanten in die Gesellschaft einzuführen.

Der Schönheit der Semperoper und der einzigartigen künstlerischen Qualität der Sächsischen Staatskapelle, des SemperopernBalletts und des Opernchores konnte man sich sicher sein. Doch alles andere von der gesamten Ball-Organisation, den Gästen, dem Programm, dem Medieninteresse her war anfangs nur eine Vision, an die die fünf glaubten und für die sie mit Leidenschaft und Feuer eintraten und kämpften.

Über sieben Jahre entwickelte sich der SemperOpernball dann zum wichtigsten Opernball Europas neben Wien. Sieben Jahre aufopferndes Engagement des Vorstandes, der Projektleiter und vieler Helfer, Partner und Sponsoren brachten den Ball zu der Raffinesse und Qualität, zu dem Glanz, Stil und Glamour, mit dem er heute nicht nur internationale und deutsche Prominenz beeindruckt. Der Ball vermittelt den Dresdnern auch den wichtigen Stolz, den sie an den Tag legen können, für solch ein wichtiges und glamouröses Ereignis in ihrer Stadt. Und stolz dürfen auch die Begründer des SemperOpernballs sein, die mit ihrer Kraft Berge versetzten und mit ihrem Willen, Können und Engagement den SemperOpernball entwickelten.

 

Vielen Dank dafür!

 

Ihre 

 

Anja K. Fließbach