• Februar 22, 2021
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Die Wirtschaft in Bayern

Die deutsche Wirtschaft steht vergleichsweise sehr gut da. Von allen Ausländern hört man immer wieder, dass Deutsche sehr fleißig sind. Das spiegelt sich in der Wirtschaft wieder. Daher gilt das Land als Motor Europas. Als eines der stärksten Exportländer dieser Welt gilt Deutschland für viele ausländische Arbeitnehmer attraktiv.

Die Corona Krise hatte aber einige Spuren in der deutschen Wirtschaft hinterlassen. Die deutsche Wirtschaft ist im letzten Jahr um fünf Prozent geschrumpft. Die Geschäfte liegen in den letzten drei Monaten des Jahres besser als man erwartet hatte. Im Vergleich zum dritten Quartal ist das BIP um 0,1 Prozent gestiegen. Ökonomen hatten aufgrund der Corona Pandemie eine Stagnation erwartet.

Weiterhin meinte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden, dass die Warenexporte und Bauinvestitionen den größten Anteil in der deutschen Wirtschaft ausgemacht hatten. Dagegen hatte der Konsum mit der Schließung der Restaurants, Freizeiteinrichtungen, Einzelhandel und Gaststätten gelitten.

Da das Bundesland Bayern als Vorzeigebild für alle anderen Bundesländer in Deutschland gilt, soll die Wirtschaft in Bayern genauer betrachtet werden.

Bayern in der Corona Krise

Trotz Corona Pandemie wird das Bundesland Bayern nach wie vor als bester Arbeitsmarkt eingestuft. Weiterhin hatte man in den Unternehmen ein gutes Geschäftsklima gemessen. Dies ging aus einer Studie des Institut für Arbeits- und Berufsforschung heraus.

Interessant ist woher Bayern diese Energie nimmt. Es gibt kein anderes Bundesland, welches in Bezug auf die Wirtschaft so gut in der deutschen Wirtschaft da steht.

Viele behaupten, dass Bayern lange ein Agrarland war. Die Entwicklung in die Moderne ist erst nach dem Zweiten Weltkrieg eingesetzt. Allerdings meinte Dirk Götschmann, welcher Professor für Landesgeschichte an der Universität Würzburg ist, dass diese Aussage nicht wahr ist.

Götschmann meinte weiterhin, dass Bayern im Jahr 1945 bereits ein Industriestaat war. Die Zentren waren zu dieser Zeit Nürnberg, München und Augsburg. Weiterhin gab es zahlreiche familiengeführte Betriebe. Somit war Bayern kein Agrarland. Es musste stattdessen landwirtschaftliche Erzeugnisse in das Land einführen. Dieser Mangel war ausschlaggebend für die schnelle industrielle Entwicklung nach dem Kriegsende.