Road Trip durch Los Angeles

Schauspielerin Sophie Wepper: „Ich träume nicht den Traum von Hollywood!“


Los Angeles ist für viele Schauspieler DIE Stadt der Träume. Sophie Wepper (33) stattete der ‚Stadt der Engel‘ einen Besuch ab. Allerdings nicht um die Schauspiel-Karriere in der „Traumfabrik Hollywood“ anzutreiben, und auch nicht zum Shoppen oder Sightseeing. Die Tochter von Fritz Wepper testete dort den neuen Porsche Carrera GTS auf Herz und Nieren. Allerdings nicht auf den verstopften Straßen im schicken Beverly Hills oder in Hollywood, sondern im Hinterland. Vom beschaulichen Städtchen Pasadena ging es in dem neuen Sportwagen (430 PS) in die Canyons. Wir haben sie auf der Tour begleitet und mit ihr über die Reiseerlebnisse und ihre Zukunftspläne gesprochen. Im Interview verrät die Schauspielerin auch, ob an den Gerüchten, sie und ihr Freund David Meister würden heiraten, wirklich etwas dran ist… 

Wie war der Trip nach Los Angeles? 

Wepper: Großartig. Es war zweifellos eines der Highlights dieses Jahres. Mitten im November mit so einem coolen Cabrio durch Los Angeles fahren zu dürfen, das war etwas ganz Besonderes und hat wahnsinnig viel Spaß gemacht. Ein absolutes Privileg Ich bin großer Porsche-Fan und durfte in diesem Jahr erstmals die Oldtimer-Rallye Bensberg Classics in einem Targa mitfahren. Selbst fahre ich leider keinen Porsche, das gibt der Kontostand nicht her (lacht). Und ich muss auch nicht unbedingt einen Wagen mit 400 PS fahren. Mein Vater ist früher einen Carrera gefahren, das war allerdings lange vor meiner Zeit. Er hat ihn leider in den 70er Jahren verkauft – wofür er sich heute in den Hintern beißt. Der Wagen ist nämlich heute ein echtes Sammlerstück und sehr viel Geld wert. 


Wie gefällt Ihnen der Carrera GTS? 

Wepper: Ich habe mich auf Anhieb verliebt. Ein absolutes Traumauto. Ich liebe Cabrios und deshalb hatte es mir vor allem das Cabrio angetan. Sehr sportlich und funktional, aber trotzdem easy zu fahren. Alle Jungs, die ich kenne, haben mich heiß um diese Reise beneidet. Allen voran mein Freund David. Er ist ebenfalls Porsche-Fan und wäre am liebsten selbst mitgekommen, musste aber arbeiten. 

 

Wie autobegeistert sind Sie selbst? 

Wepper: Ich bin alles andere als ein Autofanatiker und kenne bei Weitem nicht jedes Modell. Auch die technischen Daten interessieren mich eher weniger. Aber ich mag schöne Autos, vor allem sportliche und schnelle Autos wie den Porsche. Ich mag aber auch SUVs weil sie geräumig sind und so viel Platz bieten. 

 

Los Angeles ist die Traumstadt vieler Schauspieler. Für Sie auch? 

Wepper: Nein. Ich würde auf gar keinen Fall in Los Angeles leben wollen. Die Stadt wäre mir viel zu groß und zu unpersönlich. Es gibt natürlich tolle und aufregende Ecken hier, aber es ist wie gesagt nicht meine Traumstadt. Und den Traum von Hollywood habe ich auch noch nie geträumt. Das ist in meinen Augen utopisch. Eine Karriere wie dievon Christoph Waltz ist sicherlich die große Ausnahme. Ich übe meinen Beruf lieber in Deutschland aus, das ist ein realisierbarer Traum. Aber es war natürlich toll, den Wagen hier fahren zu dürfen. Ich bin zum ersten Mal in den USA Auto gefahren. 

 

War es schwierig, den Wagen in einer Riesenmetropole wie Los Angeles zu fahren? 

Wepper: Nein, überhaupt nicht. Aber zum Glück sind wir durch die Berge im Hinterland von Los Angeles gefahren und nicht nur die Stadt. Bei dem vielen Verkehr dort wären wir nur im Stau gestanden. Bei der Fahrt durch die Berge konnte man richtig Gas geben. Das Geschwindigkeitslimit von über 300 km/h konnte ich allerdings nicht austesten, denn auch dort gibt es Geschwindigkeitsbegrenzungen. 

 

Ihr Fahrstil? 

Wepper: Rasant wenn man schnell fahren darf. Aber ich halte mich an die Verkehrsregeln und mehr oder weniger an die Geschwindigkeitsbegrenzungen. Punkte habe ich deshalb noch keine angesammelt. 

 

Bleibt Zeit für einen kleinen Urlaub in Los Angeles? 

Wepper: Leider nicht. Ich war nur drei Tage lang dort – kürzer als die Flugbegleiter in unserer Maschine. Aber es war toll, noch einmal die Sonne zu genießen. Außerdem kenne ich Los Angeles. Ich war zuvor schon zweimal dort, denn ein guter Freund von mir lebt dort. Insofern war es auch zu verschmerzen, dass dieses Mal keine Zeit für Sightseeing und Shoppen blieb. Ich war zum Autofahren hier. Nächste Woche beginne ich in München mit den Dreharbeiten für die nächste Folge von „Mord in bester Gesellschaft“, deshalb konnte ich nicht länger bleiben. 

 

Sie stehen also wieder als Alexandra Winter gemeinsam mit Ihrem Vater vor der Kamera? 

Wepper: Ja. Die Rolle macht mir unglaublich viel Spaß. Und das nicht nur, weil ich mit meinem Vater spiele. Wir haben ein tolles Team und es ist ein absolutes Herzensprojekt. Es ist jedes Mal ein bisschen wie nach Hause kommen. Es ist ein vertrautes Terrain, auch wenn die Serie jetzt ein Face Lifting bekommen hat und dank neuer Autoren ein frischer Wind eingezogen ist. Ich bin gespannt, was ich dieses Mal alles erleben darf und freue mich auf die neuen Folgen. 

 

Kürzlich war in einer Zeitschrift zu lesen, dass Sie und Ihr Freund heiraten wollen. Gibt es Hochzeitspläne? 

Wepper: Das ist eine klassische Zeitungsente gewesen. Wir sind seit zwei Jahre zusammen, aber weder verlobt, noch verheiratet. Sondern einfach nur sehr glücklich. 

Sophie-Margaritha Wepper ist am 18. Oktober 1981 in München geboren. Sie tritt als Schauspielerin in die Fußstapfen ihres Vaters Fritz Wepper. An der bayerischen Akademie für Fernsehen studierte sie von 2002 bis 2003 Fernsehjournalismus. Im Anschluss absolvierte sie ein einjähriges Volontariat bei Lisa Film. Ihr Fernsehdebut gab Sophie Wepper 1991 an der Seite ihres Vaters in der Derrick-Folge Caprese in der Stadt, welches nicht das einzige Zusammenspiel blieb. In der Kriminalfi lmreihe Mord in bester Gesellschaft, von der seit 2007 zwölf Folgen entstanden sind, spielte sie abermals neben ihrem Vater ihre erste größere Rolle als dessen Filmtochter. Im Sommer 2013 verkörperte sie im Rahmen der Karl-May-Spiele Bad Segeberg die Rolle der Nscho-tschi.