Cigar & Wine Golf Cup

Leben wie Gott in Frankreich

Ein Tag, wie der Herrgott ihn sich in Bayern nach seinen Wünschen geschaffen hat: Blauer Himmel, eine leichte Brise, nicht zu heiß, keineswegs kalt. 20 hochmotivierte Herren, die ihre Lungen auf das maximale Duchzugsvolumen zu schalten verstanden und deren Drives höchstmotiviert zum "nearest to the cigar" lagen. Die Fairways des geliebten Clubs an der Südspitze des Starnberger Sees präsentierten sich in sattem Grün und lieferten ideale Konditionen. Die Motivation enorm, die Stimmung erinnert an die legendären Single Cups der vergangenen Jahre: heiter, ausgelassen und dabei dennoch sportlich engagiert. Einzig die Damenwelt fehlte zur Perfektion auf dem Rasen. Eingelocht wurde teils tapfer, teils dramatisch, teils rekordverdächtig. Ein nach eigener Aussage aus "Süd-Sachsen" angereister Textilmogul aus Oberfranken lag nach 5 gespielten Löchern ganze 3 Schläge unter Par. Durch den Mangel an Tabaknachschub gelang es ihm leider "nur" einen davon, also 19 Bruttopunkte nach 9 Loch nach hause zu tragen.

Sofort nach der Runde verstanden es Ivanka und Erik die dehydrierten und großteils ermatteten Jungdynamiker mittels französischer Brauseinfusion on the rocks sowie mediterranem Fingerfood rasch wieder aufzupäppeln. Wolfgang Schmidt, Deutscher Hausherr der Nobelmanufaktur Davidoff begann sofort aufs Galanteste, sich unter die Sportler zu mischen und deren athletische Lungen umgehend mit geeigneten Entreactos und Tubos zu ventilieren. Nach erfolgreichem Stylingmanöver erschienen die Herren in den gewagtesten Hosenfarben zum blauen Blazer, allesamt mit der Sonne und dem Strahlen erfolgreicher Golfer im Gesicht. Was folgte lässt sich zweifelsohne als kulinarisches Highlight titulieren. Ein sommerlich elegantes Menü wurde spritzig-fruchtig von viel Cloudy Bay umspült. Die nachgereisten noch nicht golfenden Damen und Herren durften der neuen Kampagne aus dem Hause Davidoff ihre Aufmerksamkeit schenken und diese im wahrsten Sinne des Wortes im gleichen Atemzug schmecken. Schottische Malzdestillate halfen zur Perfektion des Timbres in der Stimme und gegen Mitternacht war noch lange kein Ende abzusehen...