• März 14, 2022
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James Bond-Fieber in Kitzbühel! Zahlreiche VIPs aus Adel, Wirtschaft und Society kamen im März zum Skirennen „Fireball“. Dabei handelt es sich um viel mehr als um ein Skirennen! Der „Fireball“ ist ein einzigartiges Event zu Ehren des legendären James-Bond-Erfinders Ian Fleming. Dieser lebte Ende der 20er Jahre – nach seinem Rauswurf aus dem Nobelinternat Eton – drei Jahre lang in Kitzbühel. In diesen Jahren verbrachte er  viel Zeit auf den Brettern und mit seinen einheimischen Freunden und viele seiner Erlebnisse flossen später auch in seine Bond-Romane ein. Ihm zu Ehren verwandelte sich „Kitz“ für ein Wochenende in einen Bond-Film. Motto: „Diamonds are forever“. Dieses Mal für den guten Zweck, denn ein Teil des Erlöses aus Einnahmen geht an eine Hilfsorganisation für Menschen aus der Ukraine.

Bei der Veranstaltung hätte zweifellos auch James Bond seinen Spaß gehabt! Der „Fireball“ zählt zu den außergewöhnlichsten und coolsten Events in Kitzbühel. Zum zehnjährigen Jubiläum kamen wieder Gäste aus aller Welt in die Gamsstadt, um die begehrte Fireball-Trophäe für den besten Geheimagenten ihrer Majestät zu erobern. Zu den Gästen zählten u.a. Stephanie von Luttitz (Tochter von Uschi Dämmrich von Luttitz) mit Freund Tassilo Brenninkmeyer, Oliver und Dina von Boch (Villeroy & Boch), Marcus Graf von Oeynhausen-Sierstorpff mit Sohn Christoph, Bernd Rosemeyer (Enkel von Rennfahrer Bernd Rosemeyer und Fliegerin Elly Beinhorn) mit Frau Florentine (Kunstexpertin) und Autor und Redner Jack Nasher. Auch viele Münchner/innen waren mit dabei unter anderem Barbara Bagusat, Erika Frey, Galeristin Sarah Kronsbein sowie Charlotte Gräfin von Oeynhausen, die die Veranstaltung erneut PR-technisch unterstützt hatte.  

Highlight war das Pullover-Skirennen im James Bond-Style am Samstag am Kitzbüheler Horn. Motto: „King & Queen of the Horn“. Dresscode: Vintage Style und natürlich Pullover! Viele ausgefallene Kostüme gab es zu bewundern, als die Teilnehmer bei Kaiserwetter mit strahlendem Sonnenschein die Piste herabfuhren. Einige statt Skiern mit dem Snowboard

„Ein großartiges Wochenende, mit Traumwetter und jeder Menge Sport und Spaß“, so Fireball-Gründer „Gugu“ Graf von Tyszkiewicz, „25 der Turnierteilnehmer haben allerdings verschlafen“, erzählte er lachend und ergänzte lachend: „Und James Bond hat gefehlt.“ Er bewies Kondition und übernahm wie jedes Jahr die Siegerehrung: „Ich war zwar gestern bis zwei Uhr nachts beim Black Jack Turnier. Einige der Skifahrer haben nur Wasser getrunken, aber ich dachte mir, das kann ich doch nicht machen“, meinte er schmunzelnd. Er verteilte unzählige Pokale, selbst an die Nicht-Skifahrer. 

Auch Bärbel Bagusat durfte aufs Siegertreppchen, obwohl sie das Rennen dieses Mal nicht mitfuhr: „Ich werde demnächst an der Hüfte operiert und kann daher nicht Ski fahren. Aber ich bin dennoch gerne hier, denn ich bin seit Anfang an dabei und freue mich jedes Jahr aufs Neue.“

Zu den Teilnehmern beim Pullover-Skirennen zählten Oliver und Dina von Boch „Der Fireball steht für Sport und internationale Gäste“, so Oliver von Boch.

„Eine megacoole Veranstaltung“, lobte auch Marcus Graf von Oeynhausen-Sierstorpff, für den es eine Premiere war: „Es geht weniger ums Gewinnen, sondern vielmehr um den Spaß.“ Bei der James Bond-Veranstaltung war er an der richtigen Adresse: „‘Goldfinger‘ ist mein Lieblingsfilm.“ Er wurde bei der Gesamtwertung vierter, sein Sohn Christoph belegte Platz 5.

Pistenprofi: der mehrfache Olympiasieger und Weltcupsieger Klaus Sulzenbacher (Nordische Kombination): „Eine großartige Veranstaltung. Ich bin schon zum dritten Mal dabei und freue mich, dass der Skisport heute mal wieder im Mittelpunkt steht.“

Für Frauenpower beim Rennen sorgten unter anderem Erika Frey, Xenia Maculan, Toni von Rittberg sowie Laetitia Deusch, die sich den Titel als „Queen of the Horn“ sicherte.

Stephanie von Luttitz und ihr Freund Tassilo Brenninkmeyer kamen zum Abend-Event: „Wir sind zum ersten Mal beim Fireball. Ich fahre Snowboard, war aber beim Rennen nicht dabei“, erzählte sie.

In diesem Jahr organisiert hatten die Veranstaltung Manfred Hofer, Marijke Reitsma sowie Jannik Lanzendorf von „Element3“: „Eine rundum gelungene Veranstaltung. Und das Wetter hätte nicht besser sein können“, so Jannik Lanzendorf, der das Skirennen auch selbst mitfuhr.

Weitere Höhepunkte: das „Casino Royale“ Black Jack Turnier im Schloss Münichau und zum Abschluss am Samstag die „Fireball-Gala“ mit Dinner und Siegerehrung im traditionsreichen Hotel „Zur Tenne“. 

Bernd Rosemeyer und seine Frau Florentine sind in Kitzbühel zu Hause: „Wir sind tagsüber mit unseren Kindern Skifahren gewesen“, erzählte er und sie ergänzte: „Den Fireball gib es schon seit zehn Jahren und ich war vor zehn Jahren zum ersten Mal hier. Es ist eine schöne Tradition und gehört zu Kitzbühel dazu. Neben den Einheimischen trifft man hier immer auch ein internationales Publikum, und das ist das Schöne am Fireball.“  

Galeristin Sarah Kronsbein kam extra für den Abend aus München: „Ich bin hier, um eine gute Zeit mit lieben Menschen zu verbringen und den Moment zu genießen. Es ist schön, dass man hier versucht, auch in diesen Zeiten ein Stück Normalität zu bewahren.“

Bei der „Fireball Gala“ im Hotel „Zur Tenne“ (Dresscode: Smoking - Bond Girl) erwartete die Gäste ein glamouröses Dinner mit Preisverleihung. Den einzigartigen Mix aus Adrenalin, Show, Sport und Spaß in Kitz genossen außerdem: Sebastian Freiherr von Nagel, Immobilien-Unternehmer Christoph Poeppinghaus, Sabine Weber-Henschel, Wolfgang von Anhalt, Unternehmerin Margarita Cittadini-Leinfelder, die ihren Sohn Daniel beim Rennen anfeuerte, Heinrich Dominici (Hotel-Direktor „Zur Tenne“), Jaschi von Tyszkiewicz (Sohn von „Gugu“ Graf von Tyszkiewicz), der Gesamtsieger bei den Männern wurde und sich den Titel als „King of the Horn“ sicherte), uvm.

Text: Andrea Vodermayr