Auf geht’s zum Oktoberfest im Leih-Dirndl

dresscoded.com Wiesn Shooting: Verena Ofarim, Nina und Julia Meise, Alexandra Polzin und Natascha Grün zeigen die schönsten Trachtenlooks 

 

Aufbrezelt is’.... Bis zum Oktoberfest ist es nicht mehr weit. Trachten-Designerin Verena Ofarim, die Werbe-Zwillinge Nina und Julia Meise, Moderatorin Alexandra Polzin und Bloggerin Julia Hauptpräsentierten im Showroom des Online-Dirndlverleihs dresscoded.com schon einmal die schönsten Style-Trends fürs Oktoberfest. Natascha Grün, die Gründerin und Betreiberin des Online-Abendkleider- und Dirndlverleihs, hatte die Damen mit ihren feschen Leih-Dirndln versorgt. Diese sind von angesagten Designern, eben auch von „Ena Trachten“, dem Label von Verena Ofarim.

 

Deshalb war Verena Ofarim war beim Shooting mit dabei – und trug natürlich eines ihrer feschen Dirndl: "Mir gefällt das Grundkonzept des Dirndl-Leihens sehr: Leihen liegt in der heutigen Zeit total im Trend, das sieht man auch am Prinzip Car-Sharing. Zudem habe ich im Lauf meines Lebens habe ich gelernt, dass Besitz auch belasten kann. Man braucht nicht zig Handtaschen und eben auch nicht mehrere Dirndl. Man kann sich das wunderbar leihen. Zudem erreiche ich so eine größere Zielgruppe und ich mag den Aspekt, dass so noch mehr Frauen, die Spaß an meiner Mode haben, meine Dirndl tragen können.“

 

Was sind die Dirndl-Trends bei ihr in dieser Saison? Verena Ofarim: „Die 70ies, Gypsy und Hippie. Der Schnitt bei meinen Dirndln bleibt unverändert, aber der Rest - Muster, Stoffe, Farben - wird immer an die aktuelle Mode angepasst. Ich habe in dieser Saison zum Beispiel zwei neue Blusen im Gypsy-Look im Angebot. Und ich habe mir endlich den Traum vom Dirndl ohne Schürze erfüllt. Den Gedanken hatte ich schon, als ich im Jahr 2011 mein Label gegründet habe. Jetzt habe ich dies endlich realisiert. Anstatt einer Schürze kann man das Dirndl auch mit einem breiten Gürtel, einer Art Kummerbund, tragen. Und somit nicht nur zur Wiesn und bei Volksfesten, sondern auch im Alltag. Eine Art „Alltagsgewand“. Das entspricht auch dem Gedanken, dass man nicht so vieles besitzen muss. Man hat ein schönes Stück, das man vielfältig kombinieren und so zu unterschiedlichen Anlässen tragen kann.“

 

Zurück zur Dirndlmode. Was ist in diesem Jahr angesagt? Womit macht frau eine gute Figur? Verleih-Expertin Natascha Grün: „Wie schon im letzten Jahr sind weiterhin hochgeschlossene Dirndl aus traditionellen Stoffen gefragt. Dieser „Schulmädchenlook“ steht allerdings nicht allen Frauen! Besonders für kleinere Frauen, die keine Size Zero-Figur und etwas mehr Oberweite haben, ist dieser Trend nicht wirklich geeignet. Dieser Look ist meiner Meinung nach perfekt für junge und sehr schlanke Mädchen. Wem der Look gefällt, kann auch einfach eine hochgeschlossene Blusen aus Spitze mit einem tiefdekolletierten Dirndl kombinieren. Bei uns geht der Trend zu Dirndln, die ohne Bluse getragen werden. Entweder die traditionelle Variante aus Leinen oder Baumwollstoff mit halsnahem Ausschnitt oder sehr sexy wie z.B. bei „Astrid Söll“ mit transparentem Rücken und edel bestickten Flügelärmchen. Ein weiterer Trend sind Samtdirndl in gedeckten Farben und Dirndl in Pastelltönen. Generell sollte ein Dirndl immer Knie umspielend sei, das heißt eine Rocklänge von 60-70cm. Die kurzen Mini-Dirndl sind nach wie vor eher etwas für Touristen. Bei uns werden aber auch nach wie vor die aufwändigeren Dirndl mit Spitze und glitzernden Schürzen nachgefragt: für den besonderen Wiesn-Abend, bei dem die Damen glänzen möchten. Zum Beispiel bei der Damenwiesn von Regine Sixt oder bei Abend-Events im Käfer-Zelt. Viele Damen setzen laut Natascha Grün mittlerweile auf das Prinzip des Dirndlleihens: „Das Fashion-Karussell dreht sich immer weiter, das gilt auch im Bereich der Tracht. Die Damen möchten bei jedem Wiesn-Besuch ein anderes Dirndl tragen. Für ein schönes Dirndl kann man im Geschäft ja mittlerweile fast so viel ausgeben wie für einen Kleinwagen“, meint sie lachend. „Ein Leih-Dirndl bei uns bekommt man schon ab 70 Euro für vier Tage, für ca. 15 Prozent des ursprünglichen Kaufpreises. Leihen ist also viel günstiger und zugleich stressfreier. Denn nach dem Wiesnbesuch schickt man das Dirndl einfach zurück und wir kümmern uns um die Reinigung. Wer sicher gehen möchte, dass das Traumdirndl perfekt sitzt, kann einen Termin zur Anprobe bei uns im Showroom vereinbaren“, erklärt sie.

 

Die Damen präsentierten im Showroom die unterschiedlichsten Dirndl-Looks - mal traditionell und dann eher „aufgebrezelt.“ Die Meise-Zwillinge lieben beide Styles: „Die aktuell sehr angesagten erdfarbenen Waschdirndl kommen für uns für einen Besuch mittags auf der Wiesn in Frage. Wenn wir dann abends ins Käfers-Zelt gehen, dann darf unser Dirndl schon ein bisschen edler und glamouröser aussehen. Unsere Lieblings-Dirndl-Farben sind in diesem Jahr Blau und Rosé“, so die Twins. Auch sie sind schon auf den Geschmack des Dirndl-Leihens gekommen: „Wir sind viel auf der Wiesn unterwegs und brauchen somit viele Dirndl. Bei uns würde es zudem doppelt auffallen, wenn wir ständig das gleiche Dirndl tragen würden. Deshalb leihen wir uns gerne Dirndl bei Dresscoded. Man kann so aktuelle Wiesn-Trends mitmachen, ohne dass man sich ein Dirndl kaufen muss, dass im nächsten Jahr vielleicht schon wieder out ist.“

 

Nicht fehlen darf natürlich auch die passende Wiesn-Frisur, die Stefan Pauli vom „Salon Pauli“ für die Damen zauberte, während Horst Kirchberger für das passende Make-up sorgte. Berlinerin und Wahlmünchnerin Alexandra Polzin freute sich über ihre kunstvolle Flechtfrisur und über ihre modische „Leih-Ware“ für den Schunkel-Marathon – ein Dirndl von „Astrid Söll“: „Ich möchte jedes Jahr neue Dirndl tragen und das würde dann auf Dauer doch zu kostspielig werden. Die Wiesn lebt doch auch von den Trends und Neuheiten - und das genießen wir Frauen. Auch hier gilt: je mehr Dirndl, desto besser. Und dank Natascha Grüns Kleiderverleih kann ich mal ein verspieltes und dann wieder ein klassisches anziehen. Man bekommt ein Rundum-Wohlfühl-Gesamtpaket. Vor und während der Wiesn ist s ja immer stressig genug. So kann man sich zumindest den Kleider-Stress ersparen.“

 

 

 

Andrea Vodermayr