Was Kinder und Jugendliche so über ihre Väter sagen

„Mein Vater? Ich weiß nicht. Er ist nichts. Er möchte es immer allen recht machen. Hat keine Autorität.“
„Ich bin 16, lebe mit meiner Mutter und vermisse meinen Vater nicht.“
„Mein Vater ist mein Erzeuger. Wir kennen uns nicht besonders gut. In der Erziehung spielt er keine Rolle. Wir verbringen die Wochenenden miteinander.“ „Mein Vater hat uns verlassen. Vielleicht lag es daran, dass sein Vater auch gegangen ist, als er ein Jahr alt war.“
(Ausschnitte aus einer auf „arte“ gesendeten Reportage)

In diesen Äußerungen werden individuelle Schicksale sichtbar. Man könnte danach die Meinung vertreten, ein Vater sei ein merkwürdiger, vielleicht sogar ein verantwortungsloser Geselle. Aber bei den Vätern ist etwas in Bewegung geraten. Sieht man sich die Ergebnisse neuer Forschungen zum Selbstverständnis von Vätern an, so gibt dies Anlass zu einer optimistischen Sichtweise.