• Februar 21, 2022
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Ein Traum in Weiß oder darf es auch eine andere Farbe sein?

Erst seit ca. 1920 ist es Tradition, ein weißes Brautkleid zu tragen. Die Farbe Weiß steht hier für Reinheit und Unschuld. Doch ein Brautkleid ist recht teuer, deshalb war es früher üblich, das „Kleine Schwarze“, ein Sonntagskleid oder die Tracht zu tragen. So kommt es auch heute noch vor, dass nicht jedes Brautkleid weiß ist.

Grundsätzlich darf die Braut alles tragen, was ihr gefällt. So könnte sie auch ein Kostüm anziehen. Sie kann zwischen unglaublich vielen Materialien und Schnitten wählen. Es ist auch möglich, ein kurzes Kleid zu tragen. Es gibt mehrere Möglichkeiten der Verzierung. Einige Brautkleider sind mit Pailletten und Perlen bestickt, manche haben Einsätze aus Spitze und andere wiederum haben eine Schleppe. Das Kleid, welches die Braut zum Mittelpunkt der Hochzeit werden lässt, kann aber auch ganz schlicht sein. Das wichtigste bei der Auswahl des Kleides ist, dass es zu Ihrem Typ passt. Wer also ein paar Kilos mehr auf die Waage bringt, sollte darauf verzichten, sich unter Puffärmeln und Rüschen zu verstecken. Desweiteren sollten Sie darauf achten, keine No-Gos an Ihrem schönsten Tag im Leben tragen. Zu den schlimmsten Fehlern zählen unter anderem Strumpfhosen mit Laufmaschen oder trägerfreie Kleider, zu denen die Braut einen BH mit transparenten Trägern anzieht. Bitte, tragen Sie eine Korsage. Die wird sicherlich auch Ihr Mann mögen. Was Ihrem Mann auch wichtig sein wird ist, dass Sie sich in Ihrem Kleid wohlfühlen, sprich, dass es bequem ist. Manche Braut wird sich auch fragen, ob es sinnvoll ist, sich ein irrsinnig teures Kleid zu kaufen, welches sie aber nur für einen Tag trägt. Deswegen, und auch zur Schonung Ihres Geldbeutels, sollten Sie daran denken, dass auch die Möglichkeit besteht, sich Brautkleider auszuleihen. Wenn Sie  aber ein einzigartiges Kleid haben wollen, welches noch nie getragen wurde, fragen Sie doch einen Designer, ob er für Sie ein Brautkleid zu näht. Wenn Sie dann Ihr Traumkleid gefunden haben, sollten Sie sich überlegen, ob es ratsam wäre, ein Jäckchen oder eine Stola zu tragen. Nicht selten dauern die Feiern nach der Trauung bis in die Nacht hinein, und Sie sollen ja nicht frieren. Oftmals gibt es diese Sachen in dem gleichen Brautmodengeschäft, in dem Sie das Kleid kaufen, dazu. Bevor Sie sich für ein Kleid entscheiden, ist es ratsam, es mit den passenden Schuhen anzuprobieren. Bei dieser Anprobe wird auch das Kleid abgesteckt, falls dies nötig ist. Von diesem Tag an sollten Sie auch Ihr Gewicht halten. Wer sein Brautkleid nach der Hochzeit noch einmal tragen möchte, dem sei der Brautkleiderball in Dresden ans Herz gelegt.

 

Etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes

Eine Tradition, die ursprünglich aus England kommt, hat auch hierzulande großen Zuspruch erfahren. Die Braut soll etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes und etwas Blaues am Körper haben. Alt könnte zum Beispiel eine Kette sein, die schon seit langem im Besitz der Familie ist. Das alte steht für das alte Leben der Braut. Neu, was für den neuen Lebensabschnitt steht, ist meistens das Brautkleid. Geliehen könnten ein Paar Ohrringe einer Freundin der Braut sein. Immerhin steht das geliehene Stück für Freundschaft. Und blau, für die Treue, ist oft das Strumpfband oder eine Blüte im Brautstrauß.