• Dezember 13, 2021
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Kulturbehörde vergibt 2021 elf Hamburger Literaturpreise in sieben Kategorien

Andreas Mosters Roman „Kleine Paläste“ wird als „Buch des Jahres“ geehrt

Die Behörde für Kultur und Medien zeichnet sechs Autorinnen und Autoren, drei Übersetzerinnen und Übersetzer und eine Comic-Zeichnerin für ihre hervorragenden literarischen Arbeiten aus. Die Preise werden seit 2019 in den Kategorien Roman, Erzählung, Lyrik/Drama/Experimentelles, Kinder- und Jugendbuch, Comic sowie Literarische Übersetzungen verliehen. Außerdem kürt die unabhängige Jury Andreas Mosters bei Arche erschienenen Roman „Kleine Paläste“ zum „Buch des Jahres“. Die Literaturpreise sind mit je 6.000 Euro dotiert, die Preise für literarische Übersetzungen mit je 3.000 Euro. 284 Bewerberinnen und Bewerber aus dem Großraum Hamburg haben 2021 an dem Wettbewerb teilgenommen.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „In ihrem dritten Jahr haben sich die Hamburger Literaturpreise als feste Größe im Literaturkalender unserer Stadt etabliert. 2021 ehren wir Autorinnen und Autoren, die an unterschiedlichen Punkten in ihrer Karriere stehen: Manche unternehmen die ersten Schritte, andere sind mit ihren Romanen längst wichtige Stimmen im Literaturbetrieb. Mit den Preisen für Comics und für Kinder- und Jugendliteratur machen wir Kunstformen sichtbar, für die Hamburg weit über seine Grenzen hinaus bekannt ist. Andreas Mosters feinsinniger Familienroman ,Kleine Paläste‘ steht als ,Buch des Jahres‘ stellvertretend für viele herausragende Publikationen aus Hamburg, die Jahr für Jahr die Leserinnen und Leser im deutschsprachigen Raum begeistern. Meine herzlichsten Glückwünsche an alle Preisträgerinnen und Preisträger.“

Die mit je 6.000 Euro dotierten Hamburger Literaturpreise erhalten in der Kategorie:

 

  • Buch des Jahres: Andreas Moster für „Kleine Paläste“ (Arche)
  • Roman: Kristine Bilkau für „Nebenan“ und Jan-Dirk Krohn für „No Meds in May“
  • Erzählung: Sonja Roczek für „Barolo“
  • Lyrik/Drama/Experimentelles: Nail Do?an für „Leerlauf – Gedichte“ und Jenny Schäfer für „Ein halbes Jahr Arbeit“
  • Kinder- und Jugendbuch: Jutta Nymphius für „Total irre!“
  • Comic: Helena Baumeister für „okcupid4“

 

Die mit jeweils 3.000 Euro dotierten Preise in der Kategorie Literarische Übersetzungen gehen an:

 Die Jury, bestehend aus der Übersetzerin Ursel Allenstein (Preisträgerin 2020), dem Literaturkritiker Jan Ehlert (NDR Kultur), dem Verleger Jan Karsten (CulturBooks), der Lektorin Clara Sondermann und der Autorin Magdalena Saiger (Preisträgerin 2020), hat ihre Wahl aus 253 anonymisierten Einsendungen für Literatur, 20 Comic-Projekten und 11 literarischen Übersetzungen getroffen.