• Dezember 10, 2021
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„Bullenfutter“ 

oder Beef Tatar 

Bullerei, Lagerstraße 34b

„Mälzer ist ein Funz-Kerl. Das ist wirklich regional und nicht abgehoben. Ich sage immer, die männliche Großmutter, die in der Küche steht.“,sagt Jochen Reichel, Geschäftsführer der Eventagentur „respect“ in Hamburg. Wir fahren mit dem Auto vor das Restaurant „Bullerei“ von Tim Mälzer. Wir haben schon viel von ihm und seinen Kreationen gehört und kennen den Koch aus dem Fernsehen. Ein sympathischer Mann, der auch noch gut kochen kann und Humor hat. Sein Restaurant befindet sich in einem großen Backsteinhaus mit spitzen Dächern. Durch die Fenster dringt warmes Licht. Auch im Innenbereich ist das Ambiente rustikal, aber auf eine charmante, sehr moderne Art und Weise. Wir werden ungezwungen begrüßt und zu unserem Tisch begleitet. In der Regel bekommt man in den Restaurants einen kleinen Brotkorb mit Baguette oder Ähnlichem. Das Brot hier unterscheidet sich. Es ist selbstgebacken, in große, dicke Scheiben geschnitten und die Rinde schmeckt kross und sehr lecker. Auch das Menü passt zu Koch und Ambiente. Es reicht von deftigen Gerichten wie Geräucherte Schweinebacke oder Kochschinken-Toast zu Beef Tatar und Entrecôte. Bekannt ist die „Bullerei“ für ein gutes Sortiment an Fleisch und hervorragenden Geschmack. Wir kosten viel und sind positiv überrascht. Das Restaurant von Tim Mälzer ist bodenständig, man bietet Essen für den geschulten Gaumen und legt viel Wert auf das Anrichten der Teller. Das Team von Tim Mälzer schafft es, selbst das Innereien Ragout mit Parmesantortellini optisch schön anzurichten.

Von der ganzen Stimmung und der guten Laune der Köche angesteckt, genießen wir den Abend bei Wein, Kerzenlicht und ein bisschen „Bullenfutter“ (Blattsalate mit Dressing). Das geschäftige Treiben in der Küche lässt sich durch eine Scheibe verfolgen und wir freuen uns, als der Chef des Hauses höchstpersönlich hereinschaut und seinen Mitarbeitern aufbauende Worte zuspricht. Ein absolut gelungener Abend.