• Dezember 10, 2021
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Nach 23 Monaten Bauzeit wurde dieses Jahr der Neubau für die Berufsschule für Großhandel und E-Commerce (Berufliche Schule an der Landwehr) fristgerecht fertiggestellt. Es ist das 44. Schulbauprojekt, das der Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG) im Rahmen des seit 2012 bestehenden ÖPP-Vertrages (Öffentlich-Private-<wbr />Partnerschaft) gemeinsam mit dem Partner HEOS realisiert hat. Ziel dieses Vertrages war es, 14 berufliche Schulstandorte baulich zu ertüchtigen (Neubau und Sanierung – Investitionsvolumen rd. 300 Mio. Euro) und für 30 Jahre zu bewirtschaften und werterhaltend instand zu halten.

Auf rund 10.000 Quadratmeter haben an der neuen Beruflichen Schule an der Landwehr rund 1000 Schülerinnen und Schüler sowie rund 50 Lehrkräfte eine moderne Unterrichts- und Lernumgebung gefunden. Eine Besonderheit dieses Neubaus liegt in der modernen Grundrissstruktur, es bilden jeweils vier Klassenräume eine Einheit, die über eine gemeinsame offene Lernfeldzone miteinander verbunden sind und somit eine übergreifende Kommunikation ermöglichen. Diese als Kompartments bezeichnete offene Unterrichtsstruktur erfordert viel Verglasung zwischen den Räumen und erzeugt hohe Anforderungen an den Schall- und Brandschutz sowie an die Belichtungs- und Belüftungskonzepte. Größter Wert wurde außerdem auf den Klimaschutz und die Energieeffizienz bei diesem Projekt gelegt.

Andreas Dressel, Finanzsenator und Verwaltungsratsvorsitzender des LIG, informiert sich im Rahmen eines Rundganges über den Neubau und das Schulleben an der Beruflichen Schule an der Landwehr.