Ressourcenfokussierung und Grundhaltung im SRM©

Ressourcen können
• Fähigkeiten sein, 

Talente,
• Bewältigungsmöglichkeiten sowie
• Wissen im Umgang mit Problemen und Belastungen.
Darüber hinaus sind es
• äußere Kraftquellen,
• Neigungen und Stärken, die uns oftmals gar nicht bewusst sind. Ressourcen lassen sich in einer Person finden, aber auch im „System“, wie der Familie, der Arbeit oder im Umfeld, z.B. durch Unterstützung, Sicherheiten, Trost oder Vorbilder. Auf der organisationalen Ebene sind es zum Beispiel eine

wertschätzende Kultur und

 klare Regeln bzw.

finanzielle Ressourcen, Geld oder 

• auch Handlungs- und Entscheidungsspielräume.
Im Rahmen des SRM© werden diese Ressourcen im Sinne eines konstruktiven Nutzens beleuchtet, aktiviert und ggf. verdeckte Potenziale entfacht.
Der ressourcenorientierte Ansatz bedeutet, eine Haltung im Umgang mit Stress, Konflikten oder Krankheit zu entwickeln, die dazu einlädt,
- Komplexität zu reduzieren
- die Akzeptanz von Dingen zu stärken, die nicht zu ändern sind - den Fokus auf die Dinge zu richten, die zu ändern sind
- die vorhandenen Stärken zu stärken
- die Schwächen zu schwächen
- negative Gedanken und Verhaltensweisen positiv umzudeuten und
- mit konstruktiven positiven Erfahrungen zu fundieren
- den „guten Grund“ in allen Verhalten oder auch „Symptomen“ zu finden
- und die eigene Verantwortung und Kraft zu stärken, Probleme und Stress zu meistern.
Neben der beschriebenen systemisch ressourcenorientierten Grundhaltung arbeitet SRM mit einem ganzheitlichen Modell der “RessourcenAcht“ nach Renner (2012) zum Erkennen, Verstehen und Gestalten von Gefühlen und Stress, bspw. im Rahmen des Genesungsprozesses. 

 

Anett Renner 

Dipl. Psychologin, zert. Beraterin, Coach, Supervisorin, Psychotherapeutin Entwicklerin des SACHT®-
Konzepts, Lehr-Coach Systemisches RessourcenManagement© 

eigene Praxis und Institutsleitung, tätig für Kliniken, Behörden und Wirtschaftsorganisationen