• Januar 13, 2022
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Die kalte Jahreszeit ist momentan auf Ihrem Höhepunkt angelangt und wie jedes Jahr zeigt sich bei vielen Menschen auch die unschöne Seite des Winters:
Die Nase läuft, der Hals kratzt und bei manch einem steigt das Fieberthermometer an. Dabei muss es sich allerdings nicht gleich um eine der Coronavarianten Alpha, Delta oder Omikron handeln, die momentan in Deutschland umgehen.

Auch die Anfälligkeit für "normale" Atemwegsinfektionen wie Erkältungen und andere Grippeviren ist in dieser Jahreszeit höher. Das liegt daran, dass der Körper im Winter weniger Vitamin D, welches durch die Sonneneinstrahlung aufgenommen wird, zur Verfügung hat.


Das Immunsystem wappnen: Tipps, um den Viren den Kampf anzusagen

Eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung

Für ein leistungsstarkes Immunsystem sind Vitamine notwendig.
Zu den wichtigsten Vitaminen gehören:

-Vitamin A: Dieses Vitamin sorgt für den Schutz von Haut und Schleimhäuten, die Krankheitserreger davon abhalten, in den Körper durchzudringen. Es kommt besonders häufig in Seefisch vor, aber auch in roten, grünen und gelben Gemüsesorten wie Grünkohl, Paprika, Kirschen, Grapefruit und Spinat.

-Vitamin C: Das aus Ascorbinsäure bestehende Vitamin gilt als eines der wichtigsten Booster für die Abwehrkräfte. Besonders hoch ist es in grünen Chilischoten, in Petersilie, in schwarzen Johannisbeeren, Zitronen und Gemüsepaprika.

-Vitamin D: Das Sonnenvitamin aktiviert die Abwehrzellen und wirkt sich regulierend auf das Immunsystem aus. Unter Einwirkung von UV-Strahlung kann der Körper es selbst produzieren. Durch die Nahrung kann es zum Beispiel aufgenommen werden in Lebensmitteln wie Fettfischen (Lachs, Hering und Makrele), in Speisepilzen, Avocados und Margarine.

Wichtige Spurenelemente, die zu einer immunsystemsfördernden Ernährung gehören, sind Kupfer, Selen und Eisen sowie Zink. Bei Shop Apotheke gibt es eine große Auswahl an Produkten zur Immunstärkung, wie zum Beispiel Vitaminkapseln und Ingwertee.


Bewegung an der frischen Luft

Besonders im Winter leiden viele Menschen unter Abgeschlagenheit und Müdigkeit. Bewegung im Freien kann hier für einen guten Stimmungswechsel sorgen, weil dadurch der Melatoninhaushalt reguliert wird. Kombiniert mit Bewegung wie Joggen, Nordic Walking oder Langlauf wird das Herz-Kreislauf-System trainiert, die Durchblutung der Schleimhäute wird verbessert und die Abwehrkräfte angeregt.

Der Immunkick in der Tasse: Ingwertee

Ingwer ist ein echter Alleskönner, um ein geschwächtes Immunsystem auf die Sprünge zu helfen. Er ist antioxidantisch und wirkt unterstützend auf die Abwehr freier Radikale. Weiterhin kann er bei Erkältungssymptomen wie einem kratzenden Hals, Husten und Heiserkeit helfen. Er ist auch ein gutes Gegenmittel für Magenschmerzen, Übelkeit und der "nach weihnachtlichen" Überfüllung :-)

Zeit für Entspannung

Besonders das Großstadtleben wird von vielen Menschen als hektisch, laut und reiz überflutend empfunden. Es ist nachgewiesen, dass ein dauerhaftes Stressempfinden die Immunabwehr schwächt. Nehmen Sie sich also Zeit für individuelle Entspannung, um sich Ruhe zu gönnen und ihre Batterien wieder aufzuladen. Hilfreich kann zum Beispiel ein Kräuterdampfbad, ein Buch und eine heiße Tasse Tee auf dem Sofa oder Meditation sein.

Ansteckungsgefahr verringern

Erkältungskrankheiten werden durch winzig kleine Tröpfchen übertragen, die zum Beispiel beim Husten versprüht werden. Die in den Tröpfchen enthaltenen Viren können auf der Kleidung und auf Gegenständen im Haushalt oder im Büro einige Stunden lang überleben und so weitergegeben werden. Durch regelmäßiges, gründliches Händewaschen kann das Infektionsrisiko gesenkt werden.

Achten Sie darauf, wann immer möglich, in der U-Bahn, im Supermarkt und an allen Plätzen, an denen sich viele Menschen befinden, Abstand zu halten und tragen Sie eine Maske an Plätzen, an denen es empfohlen oder vorgeschrieben ist. Auch diese schützt vor Erkältungs- und Grippeinfektionen.

Halten Sie die Etikette ein und niesen Sie in ein Taschentuch, das anschließend entsorgt werden sollte oder in die Ellenbeuge, sollte dieses nicht zur Verfügung stehen.

Regelmäßiges Lüften wirkt sich positiv auf Ihre Schleimhäute und negativ auf Ansammlungen von Bakterien in geschlossenen Räumen aus.