• März 25, 2022
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Viele Menschen verbringen einen Großteil des Tages im Sitzen. Sie sitzen während der Fahrt zur Arbeit, während der Arbeit selbst und häufig auch nach Feierabend. Bereits die Auswirkungen auf den Bewegungsapparat sind signifikant. Doch hier hören die negativen Effekte noch nicht auf. 

Die Gefahren von Bewegungsmangel 

Ständiges, langes Sitzen wirkt sich auf das Herzkreislauf-System aus, führt zu Verspannungen, schränkt die Durchblutung ein und kann zu Venenschwächen führen. Die Versorgung mit Nährstoffen wird ebenso beeinflusst, wie die Sauerstoffzufuhr und der Zustand der Muskulatur. Das Immunsystem und das gesamte Wohlbefinden leiden darunter. Um diesen vorzubeugen, sollte Fitness oder zumindest mehr Bewegung direkt in den Arbeitsalltag eingebaut werden. 

Büromöbel und Kleinequipment für mehr Bewegung 

Ein ergonomisch geformter Bürostuhl und ein abgestimmter Schreibtisch können bereits eine erhebliche Entlastung für den Bewegungsapparat darstellen. Eine Steigerung ist noch dadurch möglich, einen elektrisch oder manuell höhenverstellbaren Schreibtisch zu verwenden. Hierdurch kann immer wieder zwischen einer sitzenden und stehenden Position gewechselt werden. 

Eine dynamische Alternative zu gewöhnlichen Bürostühlen sind Balancekissen und Sitzbälle. Diese ermöglichen es, selbst in einer sitzenden Position mehr Bewegung in den Alltag einzubinden. Die weitere Kleinequipments für die Fitness am Arbeitsplatz sind bei KAISER+KRAFT zu finden.

Kommt hierzu noch regelmäßiges Aufstehen und Gehen, kommt der Kreislauf in Schwung, die Muskeln werden immer wieder aktiviert und der Überlastung von Bandscheiben sowie Gelenken wird vorgebeugt. Wer sich daran selbst nicht in gleichmäßigen Abständen erinnern kann, sollte zumindest am Anfang einen Alarm einsetzen. Nach einigen Wochen werden das häufigere Aufstehen und Bewegen häufig zur Gewohnheit, sodass ein Alarm nicht mehr unbedingt erforderlich ist. 

Zu diesem Zweck kann es beispielsweise auch helfen, notwendige Geräte und Hilfsmittel außerhalb der direkten Reichweite aufzubewahren. Ein Gang zum Drucker, der Wasserflasche oder zum Telefon erfordert jeweils nur wenige Meter und damit nur einige Schritte. Dennoch gestaltet es den Arbeitstag aktiver. 

Zudem lassen sich weitere Gänge während der Arbeitszeit einbauen. Anstatt eine E-Mail an den Kollegen zwei Büros weiter zu schreiben, kann die Absprache direkt erfolgen. Ein Wechsel der Etage erfolgt besser über die Treppe als mit dem Aufzug. Zudem bietet es sich an, für Pausen oder das Mittagessen das Gebäude zu verlassen. 

All diese kleinen Änderungen summieren sich zu mehr Fitness bereits bei der Arbeit. 

Gymnastik und Yoga im Büro

Kleine Übungen können eine große Wirkung haben. Büro-Gymnastik und Büro-Yoga sind zudem nicht auffällig und nehmen nur wenige Minuten in Anspruch. Durch das damit verbundene Strecken, Dehnen, Anspannen und gezielte Entspannen wird der häufig eintretenden Müdigkeit vorgebeugt. Die Durchblutung wird angekurbelt und das Risiko für Verspannung wird reduziert. 

Neben diesen Übungen sollte der Alltag auch außerhalb der Arbeit aktiver gestaltet werden. Denn die kurzen Einheiten allein reichen nicht aus, um Fitness und Gesundheit zu erhalten oder zu steigern. 

Aktivität, Ausgleich und Sport

Wir alle kennen die Empfehlungen und Tipps: Fahrrad statt Auto, regelmäßiger Sport, Spaziergänge und Wanderungen einbauen - aber, Hand aufs Herz, wie oft fruchten diese guten Vorsätze wirklich? 

Häufig ist der Abend auf der Couch einfach verlockender als noch eine Runde zu joggen oder ein Fitnessstudio aufzusuchen. Es muss allerdings nicht das eine oder das andere sein und schon gar nicht alles auf einmal. Stattdessen ist es sinnvoller, eine schrittweise Veränderung vorzunehmen. Dabei kann es sich beispielsweise darum handeln, zunächst bei der Arbeit einmal pro Stunde aufzustehen. Funktioniert das nach einigen Wochen nahezu automatisch, kann der nächste Punkt in Angriff genommen werden. Ob es sich dabei um eine Steigerung der täglichen Schrittanzahl handelt, gezielte Entspannungstechniken oder eine Ernährungsumstellung: Die Entscheidung sollte in jedem Fall individuell sein. 

Empfehlenswert ist der Einstieg in kleinen Steigerungen. Wer anfangs nur fünf Minuten Atemmeditation als Gewohnheit einführt, diese aber täglich durchführt, hat bessere Erfolgschancen als bei dem Vorhaben das Leben von heute auf morgen komplett umzustellen. 

Ideal ist es zudem, den Tag mit einer positiven Veränderung zu beginnen. Zehn Minuten Yoga bringen den Kreislauf in Schwung, erzeugen ein entspanntes Gefühl und sorgen zudem dafür, dass der gute Vorsatz direkt erledigt ist. 

Auf diese Weise kommt es nicht dazu, dass das Vorhaben sich mehr zu bewegen immer wieder verschoben wird. Davon profitiert die Gesundheit und die Motivation.