Blut wird nicht vergossen

Expertin klärt über häufige Irrtümer zum Thema "Permanent-Make-up" auf

 

(djd). Permanent-Make-up wird von Befürwortern als kosmetische Revolution gepriesen, während einige Kritiker immer wieder vor angeblichen Gefahren und Risiken warnen. Waltraud Kuffner, Gründerin des Münchner Unternehmens Long-Time-Liner, räumt auf mit den häufigsten Irrtümern. Irrtum eins: Es fließt Blut. "Nein, das darf nicht sein", sagt die Pionierin, "ein wirklich professionelles Permanent-Make-up wie unser Conture-Make-up wird ausschließlich in die oberste Hautschicht, die Epidermis, gezeichnet." In der Epidermis befinden sich keine Blutgefäße. Ein Tipp: Man sollte darauf bestehen, beim Pigmentieren einmal zuschauen zu dürfen. Auf diese Weise kann man sich davon überzeugen, dass wirklich kein Blut fließt.

 

Pigmentierung hält zwei bis fünf Jahre

 

Der zweite Irrtum ist, dass ein dauerhaftes Make-up ein Leben lang hält. Waltraud Kuffner: "Auch das stimmt nicht. Ein echtes Permanent-Make-up, also eine Epidermis-Pigmentierung, ist keine Tätowierung und hält je nach Hautbeschaffenheit und Alter der Kundin etwa zwei bis fünf Jahre." Auch Irrtum Nummer drei - Pigmentieren tut weh - kann leicht aus der Welt geschafft werden. Zwar ist die Behandlung keine Streicheleinheit, aber es hängt von vielen Faktoren ab, ob und wie schmerzhaft sie ist. Waltraud Kuffner: "Wir verwenden eine spezielle Spanntechnik, die es ermöglicht, dass die Nadel ganz sanft die Oberhaut öffnet. Natürlich gibt es immer wieder auch sehr empfindliche Kundinnen, denen es schon mal weh tut. Das hängt aber auch vom individuellen Schmerzempfinden ab und kann von Tag zu Tag wechseln."

 

Das Beste aus dem eigenen Typ machen

 

Das dauerhafte Make-up verändert meinen Typ. Das ist der vierte Irrtum. Für Waltraud Kuffner war von Anfang an klar, dass dies nicht geschehen sollte. Oberstes Gebot ist vielmehr, die Kundin als Ganzes zu erfassen. Auch Alter, Kleidungsstil und Frisur müssen berücksichtigt werden. "Nur wenn wir das Beste aus ihrem Typ machen, kann die Kundin mit ihrem dauerhafte Make-up wirklich über Jahre glücklich sein", betont Waltraud Kuffner. Mehr Informationenunter www.long-time-liner.com

So findet man den richtigen Pigmentierer

  • Einen Termin nur dann vereinbaren, wenn das Zugucken beim Pigmentieren erlaubt wird.
  • Unverzichtbar ist das Vorzeichnen. Nur so wird das spätere Permanent-Make-up perfekt.
  • Nach Herkunft und Produktionsort der verwendeten Farben fragen. - Immer darauf achten, dass umfassend aufgeklärt wird. Im Zweifel sollte man nachfragen.
  • Unbedingt klären, ob für Nacharbeiten Kosten entstehen. Bei seriösen Anbietern sind diese bereits im Preis enthalten.
  • Auch der Gesamteindruck des Geschäfts ist wichtig, besonders hinsichtlich der Hygiene.