• Februar 05, 2023
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Wurden Lebensmittelunverträglichkeiten lange Zeit belächelt, sind sich heute viele Menschen darüber klar, dass mit solch einer Erkrankung nicht zu spaßen ist. Menschen, die unter einer Lebensmittelunverträglichkeit leiden, sind oft darauf angewiesen, ihren Lebensstil zu verändern.

Der Verzehr der auslösenden Lebensmittel kann andernfalls zu starken Beschwerden führen und die Intoleranz kann sich sogar verschlimmern. Bis jedoch festgestellt wird, dass es sich um eine Lebensmittelunverträglichkeit handelt, vergeht oft viel Zeit.

Dabei ist die Untersuchung heute so einfach wie nie. In unserem Artikel erfahren Sie, warum ein Selbsttest für zu Hause oft die bessere Wahl ist und woran Sie eine Lebensmittelintoleranz erkennen.

Warum Selbsttests oft die bessere Wahl sind

War es früher nötig einen Mediziner oder sogar eine Klinik aufzusuchen, um vorhandenen Beschwerden auf den Grund zu gehen, gibt es heute die Möglichkeit einen Selbsttest für zu Hause zu erwerben.

Natürlich kann eine Diagnose nicht in den eigenen Vier-Wänden erstellt werden, aber Lebensmittelunverträglichkeitstests für zu Hause ermöglichen eine einfache Überprüfung, da die nötige Probe zu Hause entnommen wird.

Nachdem der Anwender die Probe entnommen hat, muss er diese im Normalfall an ein zertifiziertes Labor schicken, in dem eine Analyse vorgenommen wird. In den meisten Fällen handelt es sich bei Lebensmittelintoleranz-Tests um Bluttests, da die Analyse am besten mit einer Blutprobe durchgeführt werden kann.

Mit einem Lebensmittelunverträglichkeits-Test für zu Hause muss also kein Arzt mehr aufgesucht werden und fast der gesamte Prozess kann bequem zu Hause durchgeführt werden. Lediglich das Verschicken der entnommenen Probe nimmt etwas Zeit in Anspruch.

Liefern die Bluttests für zu Hause zuverlässige Ergebnisse

Es handelt sich bei Lebensmittelunverträglichkeits-Bluttests von seriösen Anbietern, um modernste Tester. Das heißt, die Testkits sind steril verpackt, sodass keine Verunreinigung der Blutprobe erfolgt. Außerdem wird die Blutprobe im Labor mit modernster Analysetechnik untersucht.

Da es sich bei den Partnerlaboren der Anbieter, um zertifizierte Einrichtungen handelt, kann sichergestellt werden, dass auch im Labor keine Verunreinigung erfolgt und die Blutprobe von Experten untersucht wird.

Die Ergebnisse der Bluttests für eine mögliche Lebensmittelunverträglichkeit sind also sehr genau. Das Beste ist jedoch, dass die Ergebnisberichte auf verständliche Weise geschrieben werden, sodass kein Arzt nötig ist, um zu verstehen, ob eine Unverträglichkeit vorliegt oder nicht.

Natürlich erfahren Anwender mit der Auswertung der Ergebnisse auch, um welche Lebensmittelunverträglichkeit es sich handelt und was sie tun können, um Beschwerden zu verhindern.

Ist eine Lebensmittelunverträglichkeit gleich eine Lebensmittelallergie?

Eine Unverträglichkeit gegen Lebensmittel ist nicht mit einer Allergie gegen Lebensmittel gleichzusetzen, da es sich um andere Reaktionen im Körper handelt. Das heißt aber nicht, dass betroffene Menschen nicht unter einer Lebensmittelunverträglichkeit leiden.

In der Regel ist eine Lebensmittelintoleranz nicht so gefährlich wie eine hochgradige Allergie und dennoch sollte eine Erkrankung dieser Art nicht unterschätzt werden. Werden nicht entsprechende Maßnahmen umgesetzt, um den Körper nicht mit den auslösenden Lebensmitteln zu belasten, können sich Lebensmittelunverträglichkeiten verschlimmern.

Als Beispiel hierfür kann eine unbehandelte Glutenintoleranz genannt werden, denn diese kann langfristig zu schweren Erkrankungen wie einem Morbus Crohn führen. Es handelt sich bei Morbus Crohn um eine chronische Krankheit, die schwere Folgen haben kann.

Dem Verdacht einer Lebensmittelunverträglichkeit sollte also unbedingt nachgegangen werden, um Langzeitfolgen und Folgekrankheiten zu verhindern.

Lebensmittelintoleranz - Typische Symptome

Es gibt verschiedene Beschwerden und Symptome, die typisch für eine Unverträglichkeit gegen ein bestimmtes Nahrungsmittel sind. Zu den häufigsten Beschwerden gehören Bauchschmerzen und Krämpfe, aber auch Durchfall oder Verstopfungen, Energielosigkeit, Schläfrigkeit und Stimmungsschwankungen können auf eine Unverträglichkeit hinweisen.

Im Normalfall treten die Symptome schon kurz nach dem Verzehr der Lebensmittel auf, es ist aber auch möglich, dass sie bis zu drei Tage später auftreten. Wer den Verdacht einer Lebensmittelunverträglichkeit hat, sollte also seinen Körper genau beobachten und darauf achten, wann die Symptome auftreten.

Die 3 häufigsten Lebensmittel Intoleranzen

Menschen können grundsätzlich gegen jedes Nahrungsmittel eine Unverträglichkeit entwickeln. Die Gründe für Unverträglichkeiten können dabei ganz unterschiedlich sein, in der Regel ist sie aber auf eine Schwäche oder ein Defizit zurückzuführen.

Weltweit tauchen in Statistiken und Auswertungen vor allem drei Nahrungsmittelunverträglichkeiten immer wieder auf.

#1 Glutenintoleranz

Bei der Glutenunverträglichkeit handelt es sich um eine Intoleranz gegen einen Stoff, der in Getreide vorkommt. Menschen, die betroffen sind, müssen also auf Lebensmittel wie Brot, Kekse, Nudeln und andere getreidehaltige Speisen verzichten. Zum Glück gibt es heute viele Produkte ohne Gluten.

#2 Laktoseintoleranz

Auch bei der Laktoseintoleranz handelt es sich um eine häufige Unverträglichkeit. Menschen mit Laktoseintoleranz müssen auf Kuhmilch und traditionelle Kuhmilchprodukte verzichten und diese zum Beispiel durch Produkte mit Schafs- oder Ziegenmilch ersetzen. Die Milch im Kaffee kann durch Mandelmilch, Reismilch und ähnliche Produkte ersetzt werden.

#3 Fructoseintoleranz

Menschen mit Fruktoseintoleranz müssen auf den Genuss von stark fruchtzuckerhaltigen Obstsorten verzichten, da diese Beschwerden wie Bauchschmerzen und Durchfall verursachen können. Es ist ratsam, auf milde Obst- und Gemüsesorten mit wenig Fruchtzucker zurückzugreifen.