Grüner Strom

So wird Naturstrom erzeugt

Wer etwas für die Umwelt tun und zum Klimaschutz beitragen möchte, der kann ganz leicht einige Dinge in den eigenen vier Wänden ändern. Nur wenige Schritte genügen und schon hat man einen wichtigen Beitrag geleistet. So einfach wie effektiv ist der Wechsel des Stromanbieters. Ohne viel Aufwand kann man seinen Strom von einem Naturstromanbieter beziehen. Diese sind meistens nicht teurer als herkömmliche Stromanbieter. Da Klimaschutz gerade sehr „in“ ist, ist es wichtig, darauf zu achten, dass der neue Stromanbieter auch wirklich zu 100 Prozent Naturstrom anbietet. Sobald Sie grünen Strom beziehen, tun Sie der Umwelt etwas Gutes. Wenn Sie auch beim Heizen ökologisch sein möchten, müssen Sie auf ein nachhaltiges Heizsystem umsteigen. Günstiger und einfacher geht es mit einer Elektroheizung, die mit einem Stromanbieterwechsel ökologisch mit Naturstrom gespeist wird. Doch wo genau kommt der grüne Strom her?

Sonnenenergie

Die Sonne ist ein wichtiger Energielieferant für die Erde. Sie bildet seit über 4,57 Milliarden Jahren in unserem Sonnensystem das Zentrum. Ganze 150 Millionen Kilometer ist sie von der Erde entfern und versorgt uns dennoch täglich mit Licht und Wärme. Zur Gewinnung von grünem Strom wird diese Wärme nutzbargemacht. Mittels Photovoltaikanlagen, Solarthermie-Anlagen und Sonnenwärmekraftwerken wird die Wärmeenergie aus der Sonne in elektrischen Strom umgewandelt. In einer Photovoltaikanlage wird die Energie der Sonnenstrahlen direkt in elektrische Energie umgewandelt, wohingegen in einer Solarthermie-Anlage die Wärmemenge zum Erhitzen von Wärmeträgern verwendet wird. Selbiges geschieht in Sonnenwärmekraftwerken. Die durch die Sonnenenergie erhitzen Wärmeträger erzeugen Dampf, der wiederum Turbinen antreibt: Es entsteht Bewegungsenergie. Diese wird mit einem Generator in elektrische Energie umgewandelt.

Windenergie

Bei der Windenergie wird die Bewegungsenergie des Windes zur Erzeugung von Strom genutzt. Dafür werden Windenergieanlagen auf dem Land oder im Meer in windreichen Regionen aufgestellt. Durch die Windströmungen werden die Rotorenblätter der hocheffizienten Windanlagen in Rotation versetzt: Es entsteht Bewegungsenergie bzw. Rotationsenergie. Diese wird ebenfalls mithilfe eines Generators in elektrische Energie umgewandelt und als grüner Strom in die Stromnetzte eingespeist. So kann man mit Windenergie nicht nur kochen und heizen, sondern auch das Elektroauto betanken.

Wasserenergie

Bei der Stromerzeugung durch Wasser wird ähnlich wie bei der Windenergie vorgegangen. Auch hier wird Bewegungsenergie in elektrische Energie umgewandelt. Um eine möglichst hohe Bewegungsenergie des Wassers zu erzeugen, wird das Wasser in Stauseen gestaut und über hohe Staudämme abgeleitet. Je höher die Wassermenge und die Höhendifferenz desto mehr Bewegungsenergie kann gewonnen werden. Diese Bewegungsenergie wird mithilfe von Turbinen „gesammelt“ und mit einem Generator in elektrischen Strom umgewandelt. Mit einem Naturstromanbieter unterstützen Sie die Förderung von grüner Energie und damit auch die Umwelt. Mit Naturstrom kann jeder einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten.

Bildquelle: American Public Power Association via unsplash.com