Kostenkontrolle bei Smartphone-Tarifen - behalten Sie Ihre Ausgaben im Blick

Die neuen High-End-Handys, sogenannte Smartphones, bringen ohne Frage weitaus mehr Funktionen, Optionen und Möglichkeiten als die klassischen Mobiltelefone mit sich. Kein Wunder also, dass auch die Beliebtheit für diese neue Form der Kommunikationstechnik mittlerweile deutlich größer als für die alten Handygeneration ausfällt. Doch bei der Benutzung der technisch ausgefeilten Alleskönner gilt es, nicht nur auf deren Hard- und Software sowie den Kaufpreis zu achten: Auch die Kosten, die bei der eigentlichen Benutzung des Smartphones entstehen, müssen unbedingt beachtet werden! Denn ebendiese sind es, die (insbesondere junge) Menschen immer wieder in Bedrängnis bringen.

So haben bereits gut 19 Prozent der Menschen unter 25 Jahren, die einen Mobilfunktarif nutzen, Schulden bei ihren Anbietern. Schulden, die es in sich haben: Durchschnittlich 1.349 Euro sollen bei den Mobilfunkgesellschaften auf den Kopf verschuldeter Jungkunden gehen! Wie sich die Kostenfallen der großen sowie kleinen Anbieter umgehen lassen beziehungsweise worauf generell bei der Nutzung eines modernen Handys zu achten ist, verraten die folgenden Zeilen.

Der Tarifdschungel: Vor- und Nachteile

Ein kurzes Googeln nach dem Begriff "Handytarif" bringt bereits Tausende Angebote der unterschiedlichsten Gesellschaften ans Tageslicht - allesamt mit den unterschiedlichsten Bedingungen, Konditionen und Leistungen versteht sich. Angefangen vom Wochenendtarif bis hin zum All-Net-Flat-Paket lassen sich Anbieter schließlich immer wieder neue Formen an Mobilfunktarifen einfallen. Diese breite Auswahl an möglichen Nutzungsoptionen darf als Fluch und Segen zugleich angesehen werden. Denn einerseits ist es durchaus möglich, in den Genuss des optimalen Tarifes zu gelangen, aufgrund der breiten Auswahl und den oftmals unverständlichen Tariferläuterungen wird dies jedoch deutlich verkompliziert.

Wer sich derweil nach einem neuen Vertrag umschaut, sollte demnach unbedingt Vergleiche anstellen. Um dabei wenigstens etwas Zeit zu sparen, dürfte sich übrigens die Nutzung eines Tarifrechners lohnen. Fernab der Tarifform sollte übrigens stets gründlich nachgerechnet werden, ob der Tarif nicht nur die Bereitstellung der Netzdienste innehält, sonst kommen nämlich noch weitere Kosten als die monatliche Grundgebühr auf den Nutzer zu. Yourfone.de zum Beispiel hat seine verschiedenen Tarife übersichtlich aufgelistet und bietet jederzeit eine persönliche Anpassung des Tarifs an. So muss man sich keine Sorgen machen am Ende des Monats eine böse Überraschung zu erleben, wenn man die Mobilfunk-Rechnung erhält.

Tipps bei der Nutzung

  • Nutzungsverhalten prüfen: Ungeachtet der genauen Tarifform, die bei der Smartphone-Nutzung zum Einsatz kommt, gilt es durchaus auf das Nutzungsverhalten zu achten. So sind zwar in den meisten aktuellen Tarifpaketen sogenannte Flatrates, also Optionen zur jeweils unbegrenzten Nutzung einzelner Dienste, enthalten, doch Zusatzgebühren und versteckte Kostenfallen lassen sich auch bei diesen Vertragsformen entdecken. Wer zum Beispiele das Datenvolumen-Paket fürs Surfen im weltweiten Web überschreitet, muss für den Rest des Monats häufig im Schneckentempo durchs Internet surfen. Als schnelle Lösung bieten hier einige Anbieter - häufig per SMS-Benachrichtigung - schnelle und komfortable Zusatzbuchungen an. Doch Vorsicht: Schon wenige zusätzliche MB können erstaunliche Kosten hervorrufen.
  • WLAN: Eine wesentlich bessere Lösung stellt da die Nutzung des heimeigenen WLAN-Netzwerkes dar. Schließlich lassen sich Smartphones auch so einstellen, dass lediglich via WLAN Webverbindungen aufgebaut und das Herunterladen von Updates erfolgen. Und um den MB-Verbrauch während des mobilen Surfens kontrollieren zu können, bieten mittlerweile viele Apps, die die Masse der übertragenen beziehungsweise heruntergeladenen Daten überwachen, wie zum Beispiel 3G Watchdog für Android oder My Data Manager für iPhone-Nutzer. So sieht der Kunde stets, wie viel High-Speed-Internet-Genuss ihm noch zur Verfügung steht. Da ein Smartphone allerdings nicht nur zum Surfen im Internet, sondern - wer hätte es gedacht - auch zum Telefonieren und Versenden von Kurznachrichten genutzt werden darf, müssen auch die restlichen Konditionen eines Tarifvertrages Beachtung finden. So gilt generell, dass das Quasseln aus beziehungsweise ins Ausland wesentlich teurer ausfällt und von Flatrate-Formaten nicht abgedeckt wird. Wer besonders häufig auf Reisen ist, darf mittlerweile jedoch sogenannte EU-Tarife nutzen, die nicht nur ein kostengünstiges Telefonieren erlauben, sondern auch noch recht humane Internetnutzungsangebote innehaben.
  • Sondernummern vermeiden: Zu guter Letzt sollte stets darauf geachtet werden, keinerlei Sonder- oder Servicenummern zu wählen! Selbst Gewinnspiele, bei denen die Abrechnung auf einen gewissen Betrag pro Anruf festgeschrieben ist, können dem Smartphone-Tarif-Kunden noch teurer zustehen kommen, als es schon ohnehin der Fall ist. Die Mobilfunkanbieter berechnen in diesen Fällen nämlich nur allzu oft horrende Zusatzvermittlungsgebühren! Hier lohnt sich also nach wie vor der Griff zum guten alten Festnetzanschluss.