• März 18, 2022
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Glanzvoller Auftakt der Berliner Fashion Week: Designerin Natascha Grün zeigte zum Opening ihre neue Kollektion und schickte als Models Mariella Ahrens und Tochter Isabella, Rebecca Kunikowski, Klaudia mit K., Annabelle Mandeng und Verena Kerth über den Catwalk – und der Münchner Starfriseur Stefan M. Pauli zauberte die Frisuren für die VIPs.

Die Modewelt dreht sich weiter – auch in diesen Zeiten! In der Hauptstadt startete die Berliner Fashion Week und zog wieder viele VIPs an. Hohe Promi-Dichte herrschte gleich zum Auftakt am Montag. Die Münchner Designerin Natascha Grün (dresscoded.com) zeigte zum zweiten Mal ihre neue Kollektion bei der großen Opening Show, der renommierten „Fashion Hall“, im Hotel „Radisson Blue“ am Alexanderplatz, während der Münchner Star-Friseur Stefan M. Pauli und sein Team für die passenden Frisuren der Stars auf dem Catwalk sorgten. 

Als Models liefen wie beim letzten Mal wieder zahlreiche Prominente mit: Schauspielerin Mariella Ahrens, die ihren ersten gemeinsamen Laufsteg-Auftritt mit ihrer Tochter Isabella (22) hatte, Moderatorin Annabelle Mandeng, Moderatorin Verena Kerth, Schauspielerin Rebecca Kunokowski, die ehemalige GNTM-Teilnehmerin Klaudia Giez alias „Klaudia mit K.“, die deutsch-namibische Schönheitskönigin Leonie von Hase (Miss Germany 2020) und Model Annika Gassner. 

Applaus gab es von zahlreichen Prominenten, die in der Front Row saßen, darunter Model und Künstlerin Zoe Helali, Designerin Lana Mueller (trug einen Jumpsuit von Natascha Grün), aus München Sabine Piller sowie „Social Bee“-Gründerin Zarah Bruhn und Miriam Langenscheidt, die beide tagsüber wie auch alle Models beim „Dresscoded.com Streetstyle Shooting“ am Alexanderplatz mit dabei waren. 

Stefan M. Pauli hatte mit dem Styling der Damen alle Hände voll zu tun. „Der Andrang an Damen, die mitlaufen und auch der, die die Show besuchen wollten, war gewaltig. Ich denke, jeder sehnt sich nach etwas Ablenkung in diesen schwierigen Zeiten. Und auch danach, sich endlich einmal wieder schick anzuziehen und zu stylen“, so Natascha Grün. „Deshalb bin ich sehr glücklich, dass die Show heute stattfinden kann und ich schon zum zweiten Mal meine neue Ready-to-wear-Kollektion hier in Berlin zeigen darf. Beruflich muss es jetzt weiter gehen, nachdem die Modebranche zwei Jahre lang aufgrund Corona schwierige Zeiten durchlebte. Ich hoffe, dass alle Gäste hier ein paar schöne Stunden verbringen können“, meinte sie. Und Stefan M. Pauli vom Salon „Pauli“ in München am Odeonsplatz, der eigens für die Show nach Berlin reiste, fügte hinzu: „Historisch gesehen wurden in schweren Zeiten die Röcke kürzer und die Farben bunter, und Nataschas Mode ist sehr farbenfroh, insofern passt es gut. Die Frisuren werden zwar nicht bunter, und die Haare auch nicht unbedingt kürzer“, meinte er schmunzelnd. „Aber die Menschen sehnen sich in solchen Zeiten nach den schönen Dingen des Lebens, also auch nach schönen Haaren und nach Ablenkung. Wir haben im Salon gerade die Anzahl der Frauenzeitschriften aufgestockt, da die Nachfrage so groß war. Und da der Frühling vor der Türe steht, haben die Damen auch Lust auf „Sonne auf dem Kopf“, beispielsweise nach einem strahlenden Blond.“

Strahlende Gesichter auch auf dem Catwalk. Im Blitzlichtgewitter standen vor allem Mariella Ahrens und ihre Tochter Isabella. Für die beiden war es der erste gemeinsame Auftritt auf dem Red Carpet: „Ich stand schon einmal für ein Shooting von Natascha Grün vor der Kamera, aber bei ihrer Show laufe ich heute zum ersten Mal“, so Mariella. „Isabella hat bereits etwas mehr Erfahrung als ich, denn sie modelt häufiger. Wir haben heute viel Spaß, zumal ich mit Natascha befreundet bin und ihre Mode sehr gerne trage. Ich glaube, allen tut es derzeit gut, andere Bilder als die aus den Nachrichten im Kopf zu haben und sich ein wenig abzulenken.“ Wer ist aufgeregter – Mutter oder Tochter? „Ich denke ich, denn Isabella ist das Modeln wie gesagt mehr gewohnt als ich. Im Moment bin ich noch ganz entspannt, aber ich denke, das Lampenfieber kommt dann kurz vor der Show“, so Mariella vor ihrem Auftritt. 

Schauspielerin Rebecca Kunikowski war bei der Berliner Fashion Show von Natascha Grün zum zweiten Mal dabei: „Ich freue mich, dass wieder eine Fashion Week stattfindet – gerade in Zeiten wie diesen. Mode kann auch ein Statement sein. Die Kollektion von Natascha ist sehr bunt und ich finde es schön, dass somit wieder ein wenig Farbe ins Leben kommt und der Sommer Einzug halten kann und darf. Natascha ist mittlerweile eine gute Freundin und sie zu unterstützen für mich Ehrensache.“ Sie freute sich auch über das professionelle Styling von Stefan M. Pauli und dessen Team: „Zur Mode gehört immer auch der passende Look und bei uns Frauen müssen die Haare immer sitzen“, meinte sie lachend.

Präsentiert wurden die farbenfrohen Kleider, Jumpsuits sowie T-Shirt & Hosen-Kombinationen auch von Verena Kerth: „Ich freue mich sehr, wieder dabei zu sein. Es sind viele Freundinnen hier, die ebenfalls mitlaufen. Es ist fast schon wie eine Fashion-Familie. Ein bisschen Ablenkung und bunte Farben wie in Nataschas neuer Kollektion schaden in der momentanen Situation sicherlich nicht.“

Was sind die Trends für die wärmeren Tage des Jahres? Natascha Grün: „Der Sommer wird bunt und farbenfroh. Wir haben viel Neon in der neuen Kollektion: Pink, Orange und Gelb, sowie auffällige Muster wie Camouflage- bzw. Army Prints. Die Teile sind nicht unbedingt für den Red Carpet, sondern vielmehr für den „schicken Alltag“ wie zum Beispiel die Cocktail-Party oder den Restaurantbesuch geeignet und sind online bei dresscoded.com erhältlich.“

Stefan M. Pauli hatte „haarige“ Tipps für die Ladies parat. Welches sind die Frisurentrends? „Für die Show haben wir uns für einen einheitlichen Look entschieden: den Ponytail. Bei den Damen mit kürzeren Haaren mit Hilfe eines Haarteils. Die Kleider von Natascha sind sehr farbenfroh und ausdrucksstark, deshalb braucht es einen schlichten Kontrast. Der Pferdeschwanz ist aber durchaus aussagekräftig. Er steht für kraftvolle und selbstbewusste Frauen. Beim Streetstyle Shooting stand die Individualität im Vordergrund, um die jeweilige Persönlichkeit zu unterstreichen. Wir haben einen lässigen Look gestylt, der wie zufällig aussieht.“

Text: Andrea Vodermayr