Kongressstadt Dresden

Dresden hat Potenzial als Kongressstadt, das weiter ausgebaut werden soll. Auch die Messe wird in ihrer Kapazität erweitert.

Kongresse nutzt Dresden in seiner Vermarktung bisher nur zum Teil. Die Infrastruktur der Stadt, die Freizeitmöglichkeiten, touristische Attraktivität und die Qualität der verschiedenen Veranstaltungsstätten bieten sich
an zu mehr. Kongressteilnehmer können an vielen Orten der Landeshauptstadt ein vielfältiges Kultur- und Freizeitprogramm nutzen, das wesentlich umfangreicher ist als in den meisten anderen Städten Deutschlands.
Das soll das Interesse von Kongressveranstaltern für die Stadt erhöhen,
die momentan schon bis zu einer Kapazität von 4.000 Personen auf vier unterschiedlichen Ebenen in über 30 Konferenzräumen im Internationalen Congress Centrum für ihre Events eine Bleibe finden können. Vorteile des ICD: die große Terrasse, die einzigartige Lage an der Elbe, der unmittelbare Anschluss an die Innenstadt und der Blick auf die Stadtsilhouette. „Das Internationale Congress Center ist ein wesentlicher Faktor in der Vermarktung Dresdens als Kongressstadt und bei den Präsentationen des Dresden Convention Bureaus“, erklärt Michael Hupe, Geschäftsführer des Dresdner Flughafens und Vorsitzender des Dresden Convention Bureaus.

„Dresden fehlt ein Symbol, das nach außen leuchtet, was das Thema Kongresse
angeht.“ Viele Städte würden sich als Messe- und Kongressstadt verkaufen,
wogegen Dresden mehr Wert auf das touristische Marketing lege. Viele der
bisher stattgefundenen Veranstaltungen wären durch Einzelinitiativen entstanden.
Runge: „Nun müssen die Aktivitäten gebündelt werden.“
Bisher lief die Werbung für Kongresse in Dresden so: Interessenten wurden
von der Ex-DWT oder dem Convention Bureau nach Dresden eingeladen oder
die Stadt wurde in Form einer Road-Show (mit Filmvorführungen, Ansprachen
etc.) rund acht Mal pro Jahr im In- und Ausland präsentiert. Dabei wurde auf
die Vorteile eingegangen, die Dresden als Kongressstandort zu bieten hat, wie
die kurzen Wege (Kongresszentren wie das ICD, die Messe, Schloss Albrechtsberg, der Flughafen oder Schloss Wackerbarth sind schnell zu erreichen), die gute Infrastruktur des öffentlichen Personen-Nahverkehrs, die innere Sicherheit und damit eine gewisse Freiheit und Entspannung für die Kongressteilnehmer (nachts kann man ohne Angst durch die Innenstadt spazieren), ein sehr gutes Preis- Leistungs-Verhältnis (Hotelpreise) und die Einbindung in die Kulturstadt Dresden mit dem interessanten Umkreis (Elbsandsteingebirge, Elbtal, Weinhänge …). „Das finden Sie in bekannten Kongressstädten wie Houston, Hongkong oder Singapur nicht“, so Hupe.

Ulrich Finger, Geschäftsführer der Messe Dresden, zeigte sich gegenüber Disy begeistert: „Ich begrüße es sehr, wenn sich die Kongressakteure in der Landeshauptstadt zusammenfi nden, um gemeinsam für den Standort zu werben. Nationale und internationale Kongresse und Tagungen mit einer hohen Anzahl an Teilnehmern nach Dresden zu holen, ist ein wichtiges Ziel von uns, um Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing zu forcieren.“