Rosi´s Sonnbergstuben

© Fotos: PR Rasmushof - Hotel Kitzbühel

 

Wie beschreiben Sie die Lage auf dem Kitzbüheler Hotelmarkt?

 Wir haben ein breites Angebot. Es ist für jeden etwas dabei. Vom 5-Sterne Hotel bis zum Privatzimmer zum günstigen Preis. Es gibt glücklicherweise auch noch familiär geführte Hotels mit guter Qualität, was für den Feriengast besonders wichtig ist. Und was mir als Tourismusverantwortliche besonders behagt, ist, dass wir auch ein sehr geeignetes Angebot für Seminar- und Kongresstourismus haben.

 

Wie hoch ist Ihre Auslastung, der durchschnittliche Zimmerpreis und was sind die besten Monate?

190 Vollbelegstage. Durchschnittsrate Euro 176,00 pro Zimmer.  

 

Wie sehen Sie die Preisentwicklung?

Kitzbühel hat immer als teuer gegolten. Der Kenner weiß aber, dass es nur darauf ankommt,was man sucht. Man kann ein dreigängiges Mittagsmenü haben um 6,90 Euro oder ein drei Sterne Gourmetmenü. Für die Zukunft sehe ich das Problem, dass die Unkosten steigen und steigen und es nicht möglich ist, die Kosten auf den Gast umzuwälzen. Das zahlt keiner mehr. Die Befürchtung ist also, dass es auf die Qualität geht.

 

Was sagen Sie zur Konkurrenz?

Welche Konkurrenz meinen Sie? Scherz beiseite. Es wächst natürlich auch neue Konkurrenz heran vor allem in den ehemaligen Oststaaten.Auch die günstigen Pauschalreisen, Kreuzfahrten etc nehmen Kapazitäten weg. Dafür erschließen wir aber auch neue Märkte, wie China. Es ist auch klar, dass es immer Leute geben wird, die St. Moritz oder die Dolomiten vorziehen. Aber das ist nur gut so. Jeder soll finden, was für ihn passt.

 

Was fehlt Kitzbühel in Bezug auf Hotels und Tourismus?

 

Ein Hotel mit Meerblick und Badestrand. Wir können aber immerhin das Juwel Schwarzsee bieten, und viele Hotels mit herrlicher Wellness.Wenn ich ganz scharf nachdenke, könnte ich mir vorstellen, dass vielleicht für junge Familien das Angebot ausgebaut werden könnte.

 

Macht die Stadt genug?

Das ist wohl eine Frage des Blickwinkels. Die Stadt macht viel im Hinblick auf Einheimischenwohnungen, Vereinstätigkeiten, Infrastruktur. Genug kann es nie sein. Und vor allem stößt man auch an Grenzen. Die enorme Nachfrage nach Immobilien und die Vielzahl an Besuchern bringen auch Probleme, gerade bei den Preisen, Verkehr und Parkraum. Inder demokratischen Gesellschaft ist auch die Entscheidungsfindung oft schwierig. Ich sehe aber, dass bei der Gemeinde großes Bemühen herrscht.  

 

 

Welche Veranstaltungen sind Ihrer Meinung nach die Wichtigsten?

Unangefochten an erster Stelle das Hahnenkammrennen und als Sommergegenstück der Jahrmarkt. Gleich gefolgt durch das Tennistournier,das sich auch als Sommerhöhepunkt etabliert hat. Und dann kommen viele, viele,die uns lieb und wichtig geworden sind, vor allem auch im Bereich der Kultur: Elina Garancia and friends, Alpenralley, Filmfestival,Radtour, Golfvestival...