• November 10, 2022
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Na, erkennt Ihr die Brücke?
Der Garten von Claude Monet hat mich wirklich sehr beeindruckt. In Giverny an der Seine findet man diesen romantischen Platz.

Der Garten von Claude Monet besteht aus zwei Teilen: einem Blumengarten namens Clos Normand, der vor dem Haus liegt, und einem japanisch inspirierten Wassergarten auf der anderen Straßenseite. Die beiden Teile von Monets Garten kontrastieren und ergänzen einander.

AlsMonet mit der Familie 1883 in sein Haus in Giverny einzog, , war das Stück Land, das sanft vom Haus zur Straße abfiel, ein Obstgarten. Aus diesem Clos Normand von etwa einem Hektar, machte Monet einen Garten voller Perspektiven, Symmetrien und Farben. Er mischte die einfachsten Blumen wie Gänseblümchen und Mohnblumen mit den seltensten Sorten. Was ihm wichtig war waren die Farben.

Im Jahre 1893, zehn Jahre nach seiner Ankunft in Giverny, kaufte Monet das Nachbargrundstück und ließ hier den Wassergarten entstehen. Den berühmten Teich ließ er ausheben. In diesem Wassergarten finden Ihr die berühmte japanische Brücke, die mit Glyzinien bedeckt ist, sowie andere kleineren Brücken, Trauerweiden, Bambus und vor allem die berühmten Seerosen, die den ganzen Sommer lang blühen.

Was mich hier sehr beeindruckte, war neben der Atmosphäre die Erkenntnis, dass Monet sich hier seine Motive kreierte bevor er sie malte. Das ist schon ein bisschen verrückt, aber auch cool.

Auf jeden Fall besonders und das mag ich.
Also: Fahrt mal nach Giverny! Es ist wunderschön.