• Januar 12, 2024
  • 5427 Aufrufe

Prof. Dr. med. Heinz Reichmann, Direktor der Klinik für Neurologie an der Uniklinik

Geb.: 15.03.53 in Friedrichshafen/Bodensee
Vita: 1972 Abitur in Friedrichshafen, anschließend Bundeswehr, ab 1973 Studium der Humanmedizin in Freiburg, 3 Jahre Grundlagenwissenschaft Biochemie an der Uni Konstanz, 1,5 Jahre Grundlagenwissenschaft an der Columbia University New York City im Bereich Muskel- und Hirnforschung, ab 1984 neurologische Ausbildung an der Universität Würzburg, 1996 Ruf nach Dresden an den Lehrstuhl für Neurologie, 2009-2010 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Neurologie, 2012/13 Präsident der europäischen Neurologischen Gesellschaft, außerdem Ehrenmitglied der japanischen Neurologischen Gesellschaft, Ehrenprofessur in Aalborg/Dänemark und diverse Auszeichnungen und Herausgeberschaften, Aufsichtsratsvorsitzender am Universitätsklinikum Bonn, bis 12/21 für 16 Jahre Dekan der Medizinischen Fakultät mit bisher längster Amtszeit, nach wie vor in enger Zusammenarbeit mit Professor Albrecht

Lieblingsrestaurant: Kastenmeier, The Bollicine hinterm Schauspielhaus
Urlaub: Besuche bei der Tochter in den USA (Charlotte/North Carolina – dort sitzen ca. 80 deutsche Firmen), sonst ist Italien die Nummer eins!
Hobby: Lesen, Golf, Radfahren, Joggen
Lieblingsplatz in Dresden: Theaterplatz
Wohnt in: „Bad“ Bühlau im eigenen Haus mit kleinem Garten

Er trägt am liebsten...
Uhr:
eine teure … von Zeppelin-Uhr, der Urgroßvater war Uhrmachermeister, in der Familie gibt es einen Tick für Uhren
Kleidung: meist aus Flughafenboutiquen, da er dann Zeit zum schnellen Einkauf hat 
Tasche: Rucksack von Tumi mit vielen Fächern für Laptop, Kabel, Akten und internationale Adapter
Schuhe:  hat einen Schuhtick 

Das würde er ändern...
in Dresden:
 Die Straßenplanung ist unterirdisch, eine Zumutung für die Bürger. Wir haben ein riesiges Straßennetz, aber zum Beispiel die Stauffenbergallee ist desolat – das wirft kein gutes Licht auf Dresden für Besucher. Es könnte auch mehr Rechtsabbiegespuren geben, beispielsweise an der Uniklinik.
in Deutschland: Wir brauchen endlich Optimismus und eine bürgernähere Politik. Man muss an die "kleinen Leute" denken.     
in der Welt: Frieden, Frieden, Frieden.

Das würde er ändern...(Medizin)
in Dresden: ist in der Welt viel herumgekommen und schätzt den Standort als außergewöhnlich hoch ein: „Es gibt kein Krankheitsbild, das wir hier nicht abdecken! Die Dresdner dürfen sehr zufrieden sein mit ihrer ärztlichen Versorgung.“
in Deutschland: „Wir sind nicht in jeder Disziplin führend; die Onkologie ist sehr gut, nachholen müssen wir bei klinischen Studien. Den Universitäten wird auch vorgegeben, welche Medikamente zulässig sind – aber wer soll es ausprobieren, wenn nicht wir? Da existiert noch so viel Papierkrieg, es muss dort mehr Freiheit geben.“
in der Welt: die Volkskrankheiten besiegen: Diabetes, Krebs, Demenz. „Aber dann stellt man sich natürlich die Frage nach dem ewigen Leben, das ist philosophisch. Trotzdem sind diese Erkrankungen schwere Schicksalsschläge.“

Das Wichtigste ist: Familie als offener Hort, wo man alle Gedanken und Probleme besprechen kann, danach kommen Freunde und Freundinnen
Lebensmotto: „Der Schwabe sagt: Von nichts kommt nichts.“ Er strengt sich an und erwartet, dass dabei etwas herauskommt – Einsatz mit Erfolg

Das biete ich: Besondere Expertise bei Krankheiten mit Bewegungsstörungen, wie Parkinson und Muskelerkrankungen, in europaweiten Rankings. Frühzeitige Information durch Gremien, Bords und Studien. Sehr engagiertes Team. Tiefe Hirnstimulation/Hirnschrittmacher, Pumpentherapie und Frühdiagnose Parkinson.

Kontakt:

Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden

Fetscherstraße 74 | 01307 Dresden

Telefon: 0351 458-3565

Mail: Heinz.reichmann@ukdd.de

https://www.uniklinikum-dresden.de/

Profil an der Uniklinik: https://www.uniklinikum-dresden.de/de/das-klinikum/kliniken-polikliniken-institute/neu/team/direktor