• Januar 08, 2021
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Die größten Stars der Golfgeschichte

Golf ist ein Sport, bei dem Präzision, Konzentration und Können an oberster Stelle stehen. Spieler trainieren jahrelang, um ihr Handicap zu verringern und den perfekten Schwung zu erlernen. Viele von ihnen machen daraus sogar eine Karriere. Unter den Profi-Golfern haben sich einige Spieler zu wahren Legenden entwickelt, deren Technik bis heute bewundert wird. Wir stellen daher die größten Stars der Golfgeschichte vor und erklären, was ihr Spiel so besonders gemacht hat!

Tiger Woods – Der König des Golfsports

Ganz egal ob man Golf-Fan ist oder nicht, jeder hat schon einmal von Tiger Woods gehört. Der US-amerikanische Spieler wurde durch so viele Erfolge zur Golflegende, dass man sie kaum zählen kann. Als junger Golfer begann er seine Profikarriere 1996 und gewann bereits im Folgejahr sein erstes Major-Turnier. Damit wurde er der jüngste Spieler aller Zeiten, der einen solchen Titel für sich beanspruchen durfte. Außerdem war er der erste afroamerikanische Golfer, der es so weit an die Spitze geschafft hatte. Die nächsten Erfolge ließen nicht lange auf sich warten. Bereits 42 Wochen nach dem Start seiner professionellen Karriere als Golfer erreichte er den ersten Platz der Weltrangliste. Von dem Magazin Sports Illustrated wurde er zum Sportler des Jahres gewählt.

1998 wurde sein Siegeszug etwas gedämpft, denn Tiger Woods hatte an einem neuen Schwung trainiert, der sein Spiel verschlechtere. Bereits ein Jahr später startete er noch stärker durch als zuvor. In den Jahren 2005 bis 2010 verteidigte der Golfer seinen ersten Weltranglistenplatz und brach mit 281 Wochen in Folge den Rekord. In seiner gesamten Laufbahn besetzte er die Topplatzierung 683 Wochen lang. 2013 war das letzte Jahr, in dem Tiger Woods an der absoluten Weltspitze mitspielte und große Erfolge verbuchen konnte. Danach kämpfte er mit verschiedenen Verletzungen und privaten Problemen. 2018 versuchte er sein Comeback, wodurch er auch heute wieder als gefährlicher Gegner gilt. Seine Spitzenkarriere scheint für den 44-Jährigen allerdings vorbei zu sein.

Bekannt ist Tiger Woods allerdings nicht nur für sein geringes Handicap im Golf. Im Rampenlicht stand der Golfer auch 2009, als ein Magazin über seine angeblichen Affären berichtete. Nach einigen Monaten gestand Woods diese tatsächlich ein und zog sich für eine Weile aus dem Sport zurück, um sich auf sein Privatleben zu fokussieren. Tiger Woods ist außerdem ein bekanntes Gesicht für die Sportmarke Nike, bei der er seit Beginn seiner Profikarriere unter Vertrag stand. Er besitzt eine eigene Stiftung, die sich um unterprivilegierte Menschen in den USA kümmert und wurde als erfolgreicher, afroamerikanischer Golfer zum Symbol für Gleichberechtigung. Mit seiner Wohltätigkeit ist er nicht allein, denn viele Golfer setzen sich <link golf-fuer-den-guten-zweck.6792.0.html>für den guten Zweck ein. In seiner Freizeit ist Woods regelmäßig in weltbekannten Casinos aufzufinden und spielt Blackjack oder versucht sein Glück an Slot-Automaten. In jeder seiner Passionen versucht der Golfer, der Allerbeste zu werden, weshalb er sich viel mit Blackjack-Strategien und Spielautomaten Tipps beschäftigt. Damit verbessert der Golfer seine Chancen in den klassischen Casinospielen und kann seine Talente auch außerhalb des Golf-Sports stärken.

 

Jack Nicklaus – Der goldene Bär

Während Tiger Woods zum jüngsten Golfspieler mit Major-Gewinn wurde, hält Jack Nicklaus heute den Rekord des ältesten Gewinners. Der Spieler mit dem Spitznamen „The Golden Bear“ gewann die U.S. Masters zum letzten Mal im Alter von 46 Jahren und brach damit einen Weltrekord, der bis heute nicht angefochten werden konnte. Seine Karriere überschnitt sich nicht mit der von Tiger Woods, weshalb die beiden eine große Anerkennung füreinander haben, ohne in Konkurrenz zu stehen.

Bereits 1962 gewann Jack Nicklaus seine erste U.S. Open, in seiner 40-jährigen Laufbahn erlangte er 18 Major-Siege. Damit zählt Jack Nicklaus als der erfolgreichste Golfer aller Zeiten, auch wenn er heute nicht mehr denselben Bekanntheitsgrad hat, wie Tiger Woods. Von Sport Illustrated wurde er 1978 zum Sportler des Jahres gewählt, außerdem nahm man ihn 1974 in die World Golf Hall of Fame auf. Sein letztes professionelles Turnier waren die U.S. Open 2005. Als ehemaliger Open-Sieger war er bis zu seinem 65. Lebensjahr automatisch startberechtigt, weshalb er mit 66 Jahren aus dem Profisport ausschied. Sein letztes Spiel wurde extra für den legendären Spieler abgeändert und fand am Old Course in St. Andrews, Schottland statt, dem ältesten Golfplatz der Welt, wo der Spieler bereits zwei British Open gewonnen hatte. Die Bank of Royal Scotland ließ zu Ehren von Nicklaus sogar einen Sonderdruck der 5-Pfund-Note mit seinem Motiv herstellen. Bis heute ist der goldene Bär in der Golfwelt für seinen speziellen Schlag, den „Power Fade“ bekannt. Er soll immer noch der Golfer mit dem weitesten Schlag sein.

Jack Nicklaus wurde nicht nur als Spieler tätig, sondern auch als Architekt von Golfplätzen. Sein Unternehmen Golden Bear International plante zahlreiche Plätze auf der ganzen Welt und zählt zu den führenden Firmen in der Branche.

Sam Snead – Der schönste Schwung

Sam Snead ist eine wahre Golflegende. Mit 82 Siegen bei der PGA Tour liegt der Golfer gleichauf mit Tiger Woods, der mittlerweile ebenfalls auf 82 PGA-Siege blicken darf. Dafür schaffte er es leider nie, die U.S. Open für sich zu entscheiden. Laut Bekannten des Spielers soll dies der einzige Golftraum des Spielers gewesen sein, der ihm leider verwehrt geblieben ist. Der Weg zum Profigolfer war für Sam Snead alles andere als einfach. Er stammte aus ärmlichen Verhältnissen und begann mit 22 Jahren im Pro Shop von Homestead für Golf zu arbeiten. Dort polierte er Schläger und reparierte sie für die Mitglieder. Nachdem er sich in den Augen der Betreiber bewiesen hatte, durfte er später auch am Unterricht teilnehmen. Dass er eine solche Karriere hinlegen würde, konnte damals noch niemand vorhersehen. Trotz seiner großen Erfolge blieb der Golfer immer bescheiden und war für seinen ländlichen Look bekannt. Gerne trug er einen Strohhut, bei manchen Turnieren trat er sogar barfuß an. Damit verdiente er sich den Spitznamen als „Slammin Sam Snead“. Für sein elegantes Golfspiel ist Sam Snead bis heute noch bekannt. Er soll den schönsten Schwung aller Zeiten gehabt haben.

Auch nach seiner Profikarriere war der Spieler weiterhin Teil des Golfsports. Bei dem The Masters Tournament im Augusta National Golf Club durfte der Golfer ab 1984 bis kurz vor seinem Tod den Ehrenabschlag machen. 1998 erlangte er den PGA Tour Lifetime Achievement Award und wurde für sein Lebenswerk im Golfsport geehrt. 2002 verstarb die Golflegende vier Tage vor seinem 90. Geburtstag.

Die drei Golflegenden haben in ihrer Profilaufbahn gezeigt, was mit Hingabe, Leidenschaft und hartem Training alles möglich ist. Sie brachen alle Rekorde und schrieben Geschichte im Golfsport. Ob Tiger Woods Karriere noch einmal zurück an die Spitze führen wird, bleibt abzuwarten. Vielleicht kann er den PGA-Rekord schlussendlich noch für sich entscheiden.