Das Zuhause als gut behütete Schatzkiste

Das Zuhause ist der Ort, an dem man zur Ruhe kommt. Es ist gleichzeitig auch der Ort, an dem Menschen ihre liebsten und wertvollsten Gegenstände lagern. Dies ist allgemein bekannt - und stellt auch für Einbrecher einen Anreiz dar. Dabei gibt es Mittel und Wege, die eigenen vier Wände und alle sich darin befindenden Schätze in größtmöglicher Sicherheit zu wissen.

 

Rund 87.000 Mal wurde laut der Statistik 2019 in Wohnungen eingebrochen. Dabei geht der gesamte Schaden über den materiellen Verlust weit hinaus. Denn die Verletzung des eigenen, des intimsten Rückzugortes kann gar zu schweren Traumata führen. Doch noch bevor es zum Äußersten kommt, können Bewohner viel tun.

Eindringen erschweren

Es scheint offensichtlich, aber der wichtigste Schritt, um das eigene Heim zu sichern, ist es, den Einbrechern die Arbeit so schwer wie möglich zu machen. Dazu gehört, dass Urlaube und längere Abwesenheiten, bei denen Haus oder Wohnung unbewohnt sind, nicht öffentlich in sozialen Medien geteilt werden. Wer den Jahresurlaub gut sichtbar online dokumentiert, der lädt Einbrecher nahezu ein. Besser ist, die Privatsphäreneinstellungen entweder so zu ändern, dass nur eine ausgewählte Gruppe von Freunden die Bilder sehen kann, oder mit dem Posten einfach bis nach der Rückkehr zu warten.

 

Ein weiterer logischer Schritt ist, das Eindringen so schwer wie möglich zu gestalten. Dazu gehört zuallererst, dass Fenster und Türen beim Verlassen der Wohnung immer abgeschlossen sind. Doch auch ein Blick in den Garten oder vors Fenster lohnt sich.

Sind Garten- und Garagentor ebenfalls verriegelt? Gartenmöbel und Mülltonnen sind ebenfalls eine mögliche Einstiegshilfe für Einbrecher und sollten bei längerer Abwesenheit entsprechend weggeschlossen werden.

 

Gute Sicht schützt

Ein generell wichtiges Element ist gute Sicht rund ums Haus. Eine zu hohe Hecke ist ein Geschenk für Einbrecher, denn sie ist Sichtschutz vor den Nachbarn. Auch unbeleuchtete Hausecken können Bösewichte in Versuchung führen. Beleuchtungen mit Bewegungsmeldern sind besonders für Garten und rund um die Garage ein Muss, denn Einbrecher scheuen gut beleuchtete Flächen.

 

Mechanischer und elektronischer Schutz

Ein weiteres Element, um den Schutz des eigenen Zuhauses zu erhöhen, sind einbruchsichere Fenster und Türen. Tatsächlich ist auch Glas nicht gleich Glas, denn es gibt mittlerweile spezielle Scheiben, die nicht einfach eingeworfen werden können.

 

Eine Alarmanlage kann ebenfalls eine sinnvolle Ergänzung im persönlichen Sicherheitspaket sein. Dabei sind die Alternativen zahlreich – viele Sicherheitssysteme beinhalten mittlerweile Kameras, die aus der Ferne via Mobiltelefon kontrolliert werden können.

Was viele nicht wissen: Die örtliche Polizei berät Bewohner kostenlos zum Thema Einbruchsicherung.

Der Schlüsselmoment

Manchmal sind es die offensichtlichsten Dinge, die doch nicht eingehalten werden. Bis heute ist es Gang und Gäbe, Ersatzschlüssel im Garten zu verstecken. Dass damit potenziellen Einbrechern ein Freifahrtschein gegeben wird, ist den meisten Menschen nicht bewusst.

Gleiches gilt für verlorene Schlüssel. Auch wenn es eine Unannehmlichkeit ist, ist es doch viel sicherer den Schließzylinder auszutauschen als einfach einen Schlüssel nachzumachen.

 

“Gut versteckt” ist Irrglaube

Bis heute ist es keineswegs unüblich, dass Menschen gar größere Mengen Bargeld zuhause lagern. Dabei fällt oft die Aussage: “Ich hab´s so gut versteckt, das findet niemand.” Doch tatsächlich sind nur die wenigsten Verstecke so gut, dass sie wirklich nicht auffindbar sind. Außerdem passiert es ebenfalls nicht selten, dass Menschen ihr Erspartes so gut verstecken, dass sie es am Ende selbst nicht mehr finden.

 

<link suche.164.0.html>Klassiker in Sachen Verstecke sind Blumenvasen und -Töpfe, die Schmutzwäsche, hinter Bilderrahmen und im Gefrierfach. Doch diese sind wohl die ersten Stellen, an denen Einbrecher nachsehen. Safes und Panzerschränke sind für Bargeld, Dokumente und Schmuck sicherlich eine Option, doch es gibt für Einbrecher auch solche Gebrauchsgegenstände, die sich nicht wegschließen lassen. Vor allem der Fernseher ist offensichtlich, doch auch Spielkonsolen, Laptops und hochgezüchtete Gaming-Computer sind wertvolle Beute für Einbrecher.

 

Insbesondere, da gerade Spielekonsolen und Zubehör schnell und leicht verkauft werden können. Der Markt für gebrauchtes Equipment wie dieses ist groß.

Schnell springen die Kosten für eine komplette Konsole inklusive Zubehör auf mehr als 1.000 Euro. Je neuer die Konsole oder das Zubehör, umso teurer natürlich.

 

Trotz aller Vorsicht und Sicherungsmaßnahmen ist niemand zu 100 % vor Einbruch gefeit. Deswegen ist es wichtig, alle Wertgegenstände in der Wohnung mit einer guten Versicherung abzudecken. “Dabei ist eine Hausratversicherung, neben einer Privathaftpflicht, eine der wichtigsten Versicherungen, die jeder haben sollte. Sie gehört zu den Basics.” Die richtige Police für die eigenen Bedürfnisse zu wählen, ist dabei oft nicht einfach. Eine Option stellt die Lemonade Hausratversicherung dar. Mit dieser sind alle Sachen, die sich im Zuhause befinden, gegen Einbruchdiebstahl geschützt. Sollte es doch mal zu einem Einbruch kommen, kann man den Schaden innerhalb kürzester Zeit via der Lemonade App melden und im bestätigten Schadensfall wird der Wiederbeschaffungswert des gestohlenen Gegenstands ersetzt.  Alles in allem empfiehlt es sich also, eine Option zu wählen, die die eigenen Wertgegenstände im Falle von Einbruch vollständig absichert und die schnell und flexibel auf Schadensansprüche reagiert.

 

Verhindern und vorsorgen

Die eigene Wohnung vor unbefugtem Zutritt zu schützen, ist auf vielfältige Weise möglich. Dabei gibt es sowohl mechanische, technische als auch Elemente im eigenen Verhalten, die das Zuhause sicherer machen. Doch sollte dies alles nichts nützen und sich Einbrecher doch einmal unbefugt Zutritt verschafft haben, hilft eine gute Hausratversicherung dabei, die verlorenen Wertgegenstände zumindest finanziell zu ersetzen.