Im Berufsalltag Magen- und Darmerkrankungen vorbeugen

Die Krankmeldungen in Deutschland steigen immer weiter an. Der Krankenstand lag im letzten Jahr bei 3,9 Prozent, in Sachsen liegt die Rate der Krankmeldungen sogar über dem Bundesdurchschnitt, bei 4,5 Prozent nämlich. Damit ist deutlich mehr als jeder Dritte im vergangenen Jahr mehr als einmal krankgeschrieben worden. Neben Rückenschmerzen und Erkältungssymptomen gehören Magen- und Darmprobleme zu den häufigsten Gründen für eine Krankmeldung. Ein Magen-Darm-Infekt lässt sich bei aller Vorsicht nicht immer verhindern – doch mit einigen Präventionsmaßnahmen kann man das Risiko minimieren, indem man viele Ansteckungsherde von vornherein umgeht.

Viele Bakterien im Büro


Im Büro sind viele umgeben von Kollegen oder auch Kunden – und damit automatisch auch von Keimen. Durch die gemeinsame Nutzung von Toiletten, Kaffeemaschinen und Tassen, aber auch durch das berühren von Lichtschaltern, Türklinken und vielem mehr können krank machende Bakterien und Viren sich verbreiten. Als erste Vorbeugungsmaßnahme gilt deshalb häufiges Händewaschen. Auch das regelmäßige Säubern und Desinfizieren des Arbeitsbereiches inklusive Maus und Tastatur kann helfen, da hier nachweislich oftmals sogar mehr Bakterien zu finden sind als beispielsweise auf einem Toilettensitz. Was erschreckend klingt, ist jedoch bei rechter Überlegung gar nicht so überraschend, schließlich berührt man mit seinen Händen ständig irgendetwas und tippt anschließend auf der Tastatur – und Letztere wird in aller Regel bei Weitem seltener gereinigt als eine Toilette. Nächster Tipp: Der Umwelt zuliebe nutzen viele das Eco- oder Sparprogramm bei Geschirrspülern; doch in der Regel wird das Geschirr dabei nur mit einer niedrigen Temperatur gewaschen, was den Energieverbrauch niedrig hält. Der Nachteil: Bei zu kalten Spülgängen werden Bakterien nicht ausreichend abgetötet und somit wird jede Tasse schlimmstenfalls zur Keimschleuder. Besser ist es also, die Maschine wirklich vollzumachen, damit sich ein heißer – aber dafür wirksamer – Waschgang wirklich lohnt. Ebenfalls sollte man darauf achten, sich nach häufigem Händeschütteln die Hände zu waschen. Das sollte man selbstverständlich anderen gegenüber nicht in unhöflicher Weise tun. Über die Hände werden nämlich die meisten Keime verbreitet. Achtet man auf solche Hygienemaßnahmen, lässt sich die Verbreitung von Magen-oder Darmkrankheitserregern verringern.

Sodbrennen: Zu langes Sitzen, zu große Portionen


Auch Sodbrennen macht vielen im Alltag zu schaffen. Die häufigste Ursache für das unangenehme Brennen in Brust und Hals sind Stress und zu fettiges Essen. Wer häufig Sodbrennen hat, kann zu Antazida greifen. Man sollte sich jedoch vorab genauer informieren, welches konkrete Medikament am besten für einen geeignet ist. Kompetente Online-Apotheken wie Juvalis informieren ihre Patienten umfassend über die Arzneimittel, sodass die Wahl des richtigen Medikaments erleichtert wird. Ansonsten gilt es, fetthaltiges Essen in der Mittagspause zu vermeiden. Das macht auch das Auftreten von Bauchschmerzen seltener, die zudem oft durch mangelnde Bewegung und eine ungünstige Sitzhaltung verursacht werden. Dass ständiges Sitzen nicht gesund ist, wissen vermutlich die meisten, doch dass es tatsächlich Bauchschmerzen auslösen kann, dürfte vielen neu sein. Der Bauch wird dabei mitunter stark gequetscht, sodass die Verdauung und die Arbeit der Organe insgesamt beeinträchtigt werden. Zu Bauchschmerzen kommen dann oftmals auch Blähungen hinzu. Wer also häufig auf der Arbeit an Magenkrämpfen leidet, sollte zwischendurch immer wieder mal aufstehen, um sich ein wenig die Beine zu vertreten.


Bildrechte: Flickr dolor abdominal Tina Franklin CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten