Fructoseintoleranz bei Kindern erkennen

 

 

Ob der Wochenmarkt in der Au, der Wochenmarkt in Bogenhausen oder auch der Markt in Feldmoching – die Münchener Wochenmärkte sind bekannt für die große Auswahl an Obst und Gemüse. Aber was ist, wenn die eigenen Kinder auf Obst empfindlich reagieren? Ab wann wird von einer Fructoseintoleranz gesprochen und wie lässt sie sich bei Kindern erkennen? 

 

Die ersten Symptome ernst nehmen

 

Gerade Kinder lieben frisches Obst. Sie mögen den süßen Geschmack und haben auch Interesse daran, verschiedene Früchte zu probieren. Schwierig wird es, wenn das Obst mit einigen Symptomen einhergeht, die darauf hinweisen, dass eine Unverträglichkeit vorliegt. Bei einer Fructoseintoleranz können sich ganz unterschiedliche Symptome äußern. Das ist bei Kindern nicht anders als bei Erwachsenen. Wichtig ist es auf die folgenden Anzeichen nach der Einnahme von Obst zu achten: 

 


- Es zeigen sich eine starke Übelkeit und Erbrechen. 

- Das betroffene Kind leidet unter starken Blähungen und Bauchschmerzen.

- Es kann zu Durchfall kommen.

- Eine Unterzuckerung kann auftreten. 

- Zittern und Schweißausbrüche sind keine Seltenheit. 

 

Wenn eine Fructoseintoleranz stärker voranschreitet, ist es zudem möglich, dass es zu Krampfanfällen kommt. Wer davon ausgeht, dass eine Fructoseintoleranz harmlos ist, sollte wissen, dass sie in schlimmen Fällen sogar zum Koma führen kann. Zudem ist es möglich, dass es zu chronischen Problemen kommt. Bei Kindern sind Untergewicht und eine Wachstumsstörung möglich. 

 

Kinder sanft vorbereiten und umstellen

 

Für Kinder ist es unheimlich schwierig zu verstehen, dass sie einige Lebensmittel nicht zu sich nehmen dürfen. Umso wichtiger ist es, die Ernährung sanft umzustellen und ihnen Alternativen anbieten zu können. Es gibt zahlreiche Rezepte, die für Abwechslung sorgen. Interessant ist es auch zu wissen, dass sich die Fructoseintoleranz mit zunehmendem Alter auch verwachsen kann. Zwar ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie komplett verschwindet, eher gering. Eine deutliche Besserung kann sich allerdings zeigen. 

 

Wichtig: Nicht nur zu Hause müssen Kinder darauf achten, was sie essen. Noch schwieriger wird es in der Schule oder auch im Kindergarten. Eltern sind dazu angehalten darauf zu achten, dass die Kinder zur Not Alternativen zum Essen vor Ort einzupacken. Besonders wichtig ist es, die Lehrer und Erzieher zu informieren und ihnen die Dringlichkeit bewusst zu machen.