Zu Gast bei den Küchen-Chefs

Die Küche wird immer mehr zum Wohnraum. Diese Beobachtung machen eigentlich alle, die sich damit auskennen: nämlich die Verkäufer. Wir haben die Chefs von Küchenzentren und -Studios in ihrer vertrauen Umgebung getroffen, um ihnen ihre Beobachtungen zu entlocken. Was liegt im Trend? Worauf wird Wert gelegt? Welche innovativen Neuerungen gab es in den letzten Jahren in der Küchen-Welt? Aber auch ihre  privaten Highlights auf dem Gebiet oder wieviel Zeit sie denn selber mit Kochen verbringen, haben uns die „Küchen-Chefs“ verraten. 

 

Andreas Seifert, 

Filialleiter von XXL Küchen ASS, Dresden-Weißig 

 

„Wenn es die Zeit zulässt, beispielsweise an Wochenenden, koche ich gern - Fisch und deutsche Fleischgerichte wie Gulasch. Dabei nutze ich besonders gern den Dampfgarer. Es ist wirklich so, dass dieses Gerät schwer im Kommen ist und die Mikrowelle nach und nach verdrängt. Es ist nicht zu vergleichen mit herkömmlichem Kochen: der Geschmack und die Nährstoffe bleiben viel besser erhalten. Wenn man Bio kauft und auf seine Ernährung achtet, ist so ein Gerät super. Es wäre doch schade, wenn man sich sein bedachtes Kaufverhalten durch falsche Zubereitung wieder kaputt macht. In meiner eigenen Küche ist mir besonder wichtig, dass die Arbeitsflächen und Geräte gut zu erreichen sind". 

Falk Huhle, 

Inhaber von Küche & Co, Dresden - Radebeul 

 

„Ich koche meistens mit dem Dampfgarer. Er ist für Menschen, die wenig Zeit haben. Damit kann man nichts falsch machen. Fischgerichte gelingen besonders gut. Meine Frau geht einkaufen, meistens auf dem Markt - ganz frisch. Ich stelle die Zutaten in den Dampfgarer und drücke auf Programmautomatik. Sie können alles gleichzeitig reinschieben. Aus meiner Erfahrung gelingen Karpfen und Forelle besonders gut. Es wird schonend gegart und die Vitamine bleiben erhalten. Man kennt das von der Pfanne. Will man den Fisch drehen - zerfällt er. Beim Dampfgaren kann das nicht passieren. Außerdem bleibt das Gemüse knackig. Männer essen nicht gern zerkochtes Gemüse. Die Küche ist der Ort der Kommunikation. Man kommt bei einem guten Glas Wein zusammen und führt nette Gespräche mit Freunden.“ 

Frank Lohse, 

Inhaber Küchen Lohse, Dresden 

 

„Alles was geht, ist vernetzt. Home Connect heißt - alle Geräte kommunizieren miteinander. Man kann über das Ipad und über das Handy Musik, Licht, die Waschmaschine im Keller genauso ansteuern wie eine Abfolge für die Kaffeemaschine festlegen. Fünf Gäste: Zwei Cappuccino, ein Espresso, zwei Latte Macchiato. Ich habe den Geschirrspüler über das Ipad schneller gestartet als am Gerät. Manche denken, man braucht das nicht, doch wenn ich sehe, wie schnell und intuitiv die Kinder mit diesen Techniken umgehen, wird sich das etablieren. Ich bereite am liebsten Steaks und Filets aller Art zu. Zu Weihnachten bin ich mit Kochen dran. Wir gönnen uns dann die Zeit, gemeinsam zu genießen. Ganz besonders fand ich unser „Kochevent“ mit den Kindern. Wir haben Lasagne und Eis selbst zubereitet. Wir bevorzugen frische Zutaten. Das ist echt cool! Ich nutze gern die neuen Medien zum Beispiel „Sous-vide“. Gerade mit neuen Geräten, wie zum Beispiel dem Vakuumierer, macht das Kochen besonders Spaß und man hat viele Möglichkeiten des Zubereitens. Gern hantiern wir bei den Oberflächen mit, sich zunehmender Beliebtheit erfreuender, neuen Oberflächen aus Dekton und Keramik. Mit breiten Musterpaletten lässt sich alles optimal miteinander abstimmen. Alles perfekt und mit Spaß umgesetzt von kompetenten Beratern.“ 

Jan Hülsbusch, 

Geschäftsführer von Der neue Hülsbusch in Weinböhla 

 

„Ich bin leidenschaftlicher Koch und auch Derjenige, der bei uns Zuhause in der Küche steht. Wichtig ist mir, dass ich mich in der Küche wohl fühle, egal ob klassisch oder modern. Ich möchte Spaß am Kochen haben, es soll einfach praktisch und angenehm sein. Dabei hilft mir besonders das Induktionskochfeld, nicht zuletzt weil es schneller geht. Es vereint auch die Vorteile von Gasherd und Ceranfeld. Überhaupt ist es beeindruckend, wie viel moderner die Küchen werden. Es gibt Backofen und Dampfgarer in einem und Softeinzüge sind mittlerweile serienmäßig. Spülmaschinen zum Beispiel sind effizienter als je zuvor und dabei deutlich leiser. Das kommt natürlich auch der Küche als Wohnfläche zugute. Mittlerweile gibt es sogar Rückwandbeleuchtungen mit Fotomotiven. Man sieht also, dass die Küche sich nach und nach immer mehr in einen Wohnraum verwandelt.“ 

Steffen Hillig, 

Inhaber Küchenhaus Hillig, Dresden 

 

„Eine Küche ist wie ein Maßanzug, jeder bekommt seinen individuellen Raum förmlich auf den Leib geschneidert. Ich liebe weiße Keramikarbeitsplatten. Am Wochenende koche ich allein, meine Frau genießt und liebt das. Mein Lieblingsgericht ist ein schönes frisches Rindercarpaccio vom Bauern meines Vertrauens. Da ich selbst viel koche, kann ich meine Kunden an meinen Erfahrungen teilhaben lassen. Das macht mich glücklich!“ 

Michael Dosing, 

Filialleiter vom Haus der Küche, Dresden 

 

„Ich hatte schon immer mit Küchen zu tun, deshalb war es nur folgerichtig, dass ich auch beruflich diser Liedenschaft folge.In verschiedenen Wohnhäusern habe ich immer selbst die Küche gebaut, von der Planung und der Vermessung bis hin zum Einbau. Natürlich verbringe ich auch selbst viel Zeit in der Küche und koche alles querbeet. Wichtig ist für mich eine hohe Qualität. Auch die Optik ist mir wichtig. Hochglanz sollte es schon sein, am liebsten in Magnolie. Wenn es dann noch praktisch ist, ist die Küche perfekt. Ich finde es spannend, welche neuen Möglichkeiten es gibt - von den grifflosen Schubladen zu den schrägen Abzugshauben. Die bieten mehr Komfortabilität und sparen Platz.“ 

Oliver Notzon, 

Inhaber vom KüchenTeam Dresden 

 

„Ich verbringe viel Zeit in der Küche. Meistens kocht zwar meine Frau, aber wir sitzen auch gerne mit der Familie oder Freunden hier zusammen. Ich erlebe, dass Küchen immer mehr der Mittelpunkt des Wohnens werden. Den Leuten ist in ihrem neuen Haus die Küche oft wichtiger als das Wohnzimmer. Sie werden immer größer, Barrieren verschwinden, der Koch- und der Wohnraum vermischt sich. Auch die Qualität nimmt ständig zu, beispielsweise in den Arbeitsflächen, die deutlich hygienischer geworden sind. Die Farbe ist eine wichtige Sache bei der Küchenwahl. Es sollte mindestens mit farbigen Akzenten gearbeitet werden, das gefällt mir besser als Einfarbiges. Das Leben ist grau genug! Auch Echtholz zum Beispiel kommt gut mit Weiß zur Geltung.“

Dirk Hähnchen, 

Geschäftsführer des Küchenzentrums Dresden 

 

„Die Küchen werden immer mehr zum Mittelpunkt des Hauses und des Lebens. Das freut mich persönlich sehr, denn damit verbinde ich ein Lebensgefühl wie früher als Kind. Man traf sich in der Küche und unterhielt sich, es war ein Familienraum. Die Kommunikation wird hier nicht durch den Fernseher oder so beeinträchtigt. Es gibt wieder mehr integrierte Esszimmer, die Küche geht oft nahtlos in den Wohnbereich über. Deshalb sind auch Induktionsabzugssysteme  so wichtig, die sofort Dampf und Fett absaugen. Schließlich soll es ja nicht in der Wohnküche noch nach dem Essen von gestern riechen. Persönlich mag ich Küchen in Weiß mit dunklem Kontrast, klare Linien, hochwertige Technik. Selber komme ich leider nicht so oft zum Kochen, werde aber regelmäßig von meiner Frau mit gutem Essen verwöhnt.“ 

Jörg Pretzsch, 

Pretzsch Küchen, Dresden 

 

„Bei uns dreht sich das Leben seit 25 Jahren um Küchen! Unsere besondere Stärke sind Klarheit und Geradlinigkeit im Entwurf, Harmonie mit der Architektur, Funktionalität, höchste Qualität der verwendeten Produkte und ein durch Fairness und Vertrauen geprägter Kontakt zum Kunden. Meine eigene Küche ist schlicht, geradlinig und mit einer Arbeitsplatte aus Juramarmor belegt. Da ich nicht gerade ein Meisterkoch bin, genieße ich Bratautomatic und den beheizten Pizzabackstein. Mit dem eingebauten Wok bekomme ich ganz akzeptable Ergebnisse hin.“ 

Patrick Querner, 

Inhaber des Küchentreffs Dresden

Jürgen Hunger, 

Geschäftsführer von Küchen Hunger in Ottendorf-Okrilla 

Peter Strecker, 

Co-Geschäftsführer vom Milano küchen.werk Dresden 

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