Hoch die Tassen! Der Deutsche und sein Kaffee

Kaffee gehört nach wie vor zu einem der beliebtesten Getränke in Deutschland. Jährlich trinkt ein Bundesbürger im Schnitt 150 Liter des edlen Gebräus. Drei Viertel davon werden in den eigenen vier Wänden getrunken, der Rest in Kaffeehäusern, Restaurants und auch bei der Arbeit. Dabei wird immer mehr den Kapseln und Pads der Vorzug gegeben. Um 15 Prozent stieg der Umsatz in diesem Bereich, seit 2004 ist der Absatz sogar um das Zehnfache gestiegen. Zusätzlich zu den Pads werden auch 407.000 Tonnen Röstkaffee und 12.400 Tonnen löslicher Kaffee verkauft.

Für welche Art von Kaffeezubereitung man sich entscheidet, hängt von mehreren Faktoren ab. Einer davon ist natürlich die Auswahl der Kaffeemaschine. Viele Kaffeetrinker schwören nach wie vor auf die gute alte Filterkaffeemaschine, obwohl der Trend natürlich in Richtung Kaffeevollautomaten, Padmaschinen, Kapselmaschinen oder Espressomaschinen geht. Der Online Kaffeemaschinen Ratgeber kann bei der Entscheidung sehr hilfreich sein.

Viele Komponenten sorgen für den besten Geschmack

Für den Geschmack des Kaffees sind circa 800 Aromakomponenten verantwortlich, die verschiedenen Aromen sind jedoch äußerst flüchtig. Das heißt, es kommt immer darauf an, wie der Kaffee gelagert und geröstet wird. Auch die Zubereitung spielt eine bedeutende Rolle. Am wichtigsten sind jedoch die Gewinnung und die Anbaubedingungen. Der beste Kaffee der Sorten Robusta oder Arabica wird in milden Gebieten am Äquator angebaut. Dort kann der Kaffee langsam reifen und der Geschmack kann sich wesentlich intensiver entwickeln. Eines dieser Anbaugebiete befindet sich in Brasilien, dort werden unter anderem die Sorten Santos oder Bourbon Santos gewonnen. Rund ein Drittel der Weltkaffeeernte kommt aus Brasilien.

Weitere bedeutende Anbaugebiete sind:

  • Mexiko
  • Ecuador
  • Honduras
  • Guatemala
  • Costa Rica
  • Columbien
  • Jamaika
  • El Salvador


Der meiste Kaffee kommt aus Südamerika

Mexikanischer Kaffee ist sehr temperamentvoll und hat eine ausgeprägte Säure, die bekannteste Sorte ist der Maragogype. Aus der größten aller Kaffeebohnen gewinnt man einen weichen und bekömmlichen Kaffee. In dem kleinen südamerikanischen Land Ecuador werden sowohl Arabica als auch Robusta-Sorten angebaut, wobei die beste Kaffeebohne im Hochland der Anden gedeiht. Sie hat eine leicht bittere Note, ist jedoch relativ mild und wird großteils für Mischungen verwendet. Kaffee aus Honduras wird hauptsächlich nach Deutschland exportiert. Die dort gewonnene Bohne trifft den Geschmack der Deutschen am besten. Auf einer Lage zwischen 1.000 und 1.500 Metern wird der "High Grown" oder auch "Strictly High Grown" angebaut. Guatemala steht für qualitativ hochwertigen Kaffee, die Bohnen haben einen vollmundigen Geschmack mit einem leichten Säureanteil. Die bekanntesten Gebiete sind Coban und Antigua, wo an den Hängen des Vulkans Atitlan drei Meter hohe Kaffeebäume stehen.

Costa Rica hat den besten Kaffee

Der beste Kaffee der Welt gedeiht auf Costa Rica, wo 400 Millionen Kaffeebäume stehen. Ausschließlich Arabica-Bohnen werden in dem kleinen südamerikanischen Land angebaut und als Santa Rosa, Vinas, Tournon oder Montebellow in die ganze Welt exportiert. Der beste Kaffee ist der Minita Tarrazu, ein handgeernteter Kaffee, der ohne Kunstdünger und Pestizide heranwächst. Auch in Kolumbien wird hochwertiger Kaffee angebaut, genauso wie in Jamaica, wo der teuerste Kaffee der Welt wächst. Der "Blue Mountain" wurde zufällig entdeckt.

Durch das relativ langsame Wachstum kann sich das Aroma voll entwickeln. Da der Ertrag jedoch eher gering ist, ist auch der Preis mit 70 Euro pro Pfund sehr hoch angesetzt. Auch ein Drittel des Kaffees von El Salvador wird nach Deutschland exportiert. Der Arabica aus dem kleinen Staat hat eine leichte Säure, womit er den Geschmack der Deutschen, die Marken wie Pipil oder Pacamara lieben, besonders gut trifft.

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