Das Luckner Parkrestaurant hat in der Rubrik "Bestes Parkrestaurant" gewonnen

Zugegeben, wir kannten das Luckner (Otto-Harzer-Straße 2) vor unserem Test nicht. Es war eine Empfehlung. Man müsse es unbedingt einmal besuchen. Das ist schon immer ein gutes Zeichen.

 

Wir fahren ein ganzes Stück über Land. Sicher? Geht es hier lang? Als ein Schild den Weg rechts ab von der Straße weist, sind wir erstaunt. Plötzlich sind wir in einem romantisch erleuchteten Areal mit einer fast schon fürstlich anmutenden Kiesauffahrt. Ein kleines Hotel, dezent angestrahlt. Es sieht sehr einladend aus. Wir laufen durch die idyllische Parkanlage zum Restaurant mit immerhin 130 Plätzen. Wir werden herzlich begrüßt, der reservierte Tisch ist fertig. Hübsch. Eine Familie Kosiol bewirtschaftet Hotel und Restaurant. Wir kennen sie nicht, aber sie scheint eine klare Philosophie zu haben. „Essen ist für uns nicht nur ein Akt der Nahrungsaufnahme. Wir möchten diesen Moment für jeden unserer Gäste zu einem Erlebnis machen. Mit Genüssen klassisch-mediterraner Küche und Pesterwitzer Weinen werden Sie bei uns verwöhnt“, steht das Versprechen geschrieben. Dann sind wir mal gespannt. Wir beginnen mit einem heißen Aperol und einem heißen Caipirinha (beide je 6,50 Euro). Damit liegt das Luckner voll im Trend. Bei kühleren Temperaturen werden Cocktails neuerdings einfach warm serviert. Sehr zügig kommt auch schon die Vorspeise. Wir haben uns für eine Garnelenschaum-Suppe (6,90 Euro), einen Ziegenkäse (9,30 Euro)und eine Abendvariation (11,70 Euro) entschieden. Besonders mögen wir die Vorspeisenplatte. Die Kellnerin ist unglaublich bemüht, es jedem Gast Recht zu machen, was an diesem Abend bei den unterschiedlichen Bedürfnissen am Tisch sehr schwer ist. Bei unseren Tests teasen wir das Personal manchmal. Schließlich bewerten wir auch die Krisenfähigkeit. Und da bekommt die junge Frau die volle Punktzahl. Die Küche ist auch sehr solide. Hirschmedaillons (17,70 Euro), Entenbrust (19,20 Euro), Kalbsschnitzel (17,90 Euro). Wir nehmen auf Empfehlung die deftige Variante. Der Malbec Rot aus Argentinien (0,7l/21,50 Euro) hebt den Geschmack der Speisen. Alles gut! Als wir auf die Dessertvariation Luckner (6,90 Euro) warten, unterhält uns die Kellnerin. Sie erzählt, dass viele Gäste ins Luckner zum Frühstücksbuffet kommen, auf einem der Pfade zwischen den beeindruckend hohen und Jahrhunderte alten Bäume schlendern und natürlich viele Firmen und Familien zum Feiern da sind. Auch viele Seminare und Präsentationen für 25 - 60 Personen werden hier abgehalten. Dafür ist die ruhige Abgeschiedenheit absolut geeignet. Mit einem Portwein (4,50 Euro) und einem Espresso (2 Euro) stehen wir noch lange an der Bar und schwatzen mit den Kellnerinnen. Obwohl die Besitzer nicht im Haus sind, wird hier Gastfreundschaft entspannt gelebt.

 

Fazit: Das Luckner ist auf jeden Fall eine Überraschung. Besonders der angrenzende Park, die legere Atmosphäre und der freundliche Service überzeugen uns, das Luckner in den Reigen der besten Restaurants der Stadt aufzunehmen.

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