Wertorientierte Markenführung im Mittelstand

Über 140 Teilnehmer diskutierten im Hilton Hotel Dresden wie sie mit strategischer Markenführung ihren Unternehmenswert steigern können. Bereits in den frühen Zivilisationen Mesopotamiens und Ägyptens gab es die Praxis, bestimmte Massenprodukte wie alkoholische Getränke, Kosmetika, Bekleidung oder Öl als Marke eines bestimmten Herstellers zu verkaufen. So konnten, laut der Website des Markenverbandes, Wissenschaftler kürzlich eine ägyptische Tontafel als Warenschild für ein feines Olivenöl identifizieren. Es gab Produktnamen – Hemaka, ein Werbeversprechen – Das feinste Öl der Region. – und die Andeutung, dass sogar die Götter es loben, da es mit erstklassigen Gerätschaften, in diesem Fall einer Ölpresse in einem goldenen Palast, hergestellt wurde. Marken und die entsprechende Kommunikation sind also offensichtlich keine Erfindungen der Neuzeit, aber heute mehr denn je wichtige Aspekte der Unternehmensführung. Starke Marken sind „Leuchttürme in den Köpfen der Zielgruppen“. Sie entstehen ausschließlich in den Köpfen der Konsumenten, durch Wiedererkennung, durch positive Erfahrungen. Bilder, die hinter einem Logo, einer Melodie, den Firmenfarben stecken, prägen die Marke. Marken müssen für die Kunden erlebbar sein, erlebbar gemacht werden – das schafft letztlich den Wert der Marke. Auch für kleine und mittelständische Unternehmen, die leider allzu häufig meinen, Marke ist etwas für große Unternehmen und Konzerne, wirkt das genauso. Auch da spielt Markenentwicklung, Markenbewusstsein, Markenpflege, Markenkommunikation eine Rolle - unabhängig von der Unternehmensgröße. Unternehmen mit einer starken Marke sind wirtschaftlicher und erfolgreicher am Markt. Die Bekanntheit und das Image einer Marke bzw. eines Unternehmens haben letztlich direkte Auswirkungen auf den Unternehmenswert. (www.fitfuerdiezukunft.com)