• Juni 07, 2024
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Je weiter, desto schöner? Viele der Top-Reisedestinationen dieses Jahres liegen weit entfernt von Europa. Ein langer Flug, eine andere Kultur – da gibt es im Vorfeld der Reiseplanung einiges zu bedenken.

Oftmals stehen vor dem Abflug noch einige Vorbereitungen an. Für bestimmte Länder braucht es einen aktuellen Impfstatus oder Impfungen, die für den Besuch des Landes angeraten werden. Nicht zu vergessen auch die Kultur. Fernöstliche Länder wie Japan hat gewisse Verhaltensregeln, über die man sich als Tourist informieren sollte, um nicht gleich ins erste Fettnäpfchen zu tappen. Vor dem Flug ist es sinnvoll, nur eine leichte Mahlzeit auszuwählen und ausreichend zu trinken.

Bereits 48 Stunden vor dem Flug sollte man mehr trinken, um das Risiko von Thrombosen zu reduzieren und der Haut genügend Feuchtigkeit zu spenden. Gerade auf längeren Flügen ist die trockene Luft in der Kabine ideal für spätere Erkältungen. Das wäre im Urlaub alles andere als angenehm. Vielflieger haben ein Nackenhörnchen bei sich, um Verspannungen vorzubeugen und entspannt aus dem Flugzeug zu steigen.

Stressfrei reisen

Natürlich ist man auf einer Reise aufgeregt und manchmal kann es besonders stressig werden. Umso wichtiger ist es gerade dann, ruhig und besonnen zu agieren. In dem stetig zunehmenden Luftverkehr und dem großen Interesse, in den Urlaub zu fliegen und nicht mit Bahn oder Auto zu fahren, bleibt es nicht aus, dass auch die Verspätungen zunehmen. Grundsätzlich gibt es aber auch Fluglinien oder Flughäfen, die eine größere Wahrscheinlich für etwaige Verspätungen haben. Meist sind es die großen Drehkreuze. Besonders ärgerlich ist es, wenn man dadurch einen Anschlussflug verpasst. Betroffene sollten beispielsweise bei AirHelp über eine Erstattung Flug Verspätunginformieren.

Zwischenlandungen mögen nicht sehr beliebt sein, aber mitunter haben sie den Vorteil, günstiger zu sein als ein Flugticket für eine Direktverbindung. Allerdings sollte man eine gewisse Zeitspanne zwischen den Flügen berücksichtigen: Mindestens 1,5 bis zwei Stunden sind für einen Aufenthalt im Ausland ratsam. Da genügt eine kurze Verzögerung beim Abflug oder der Koffer lässt auf sich warten. Schon liegen die Nerven blank und der Stresspegel steigt massiv, weil man die Boardingzeit für den Weiterflug ständig im Blickfeld hat.

Fliegen und Umweltschutz

Der ökologische Fußabdruck ist ein großes Thema, das im Familien- und Freundeskreis oder am Arbeitsplatz oftmals für heiße Diskussionen sorgt. Während sich die einen verteidigen, die hätten einen Aufschlag bezahlt, echauffieren sich die anderen, warum man denn überhaupt in das Flugzeug steigt. Rund 800 Kilometer legt ein Flugzeug innerhalb einer Flugstunde zurück – dabei werden für einen Fluggast 66 Gramm Co² emittiert.

Es tut sich einiges in der Branche. Beispielsweise versuchen auch die Hersteller leichteres Material beim Bau zu verwenden oder die Triebwerke effizienter zu machen. Grundsätzlich ist es so, dass eine Maschine rund 25 bis 30 Jahre im Flugbetrieb bleibt. Auch die langen Bestellzeiten sowie die Lieferzeiten für die neuen Flugzeuge sind sehr lang. Das erklärt, warum eben noch so viele Flugzeuge eingesetzt werden, die nicht förderlich für den Klimaschutz sind. Die Klimaschädlichkeit, die nachweislich durch den Flugverkehr entstanden sein soll, liegt Experten zufolge bei einem Minimum von fünf Prozent.

Und ja, viele Flugreisen müssten nicht sein, doch bedenkt man die Alternative, dass sich dann noch mehr Autokolonnen durch idyllische Dörfer zwängen, ist es nicht zielführender. Jeder sollte allerdings ein paar Gedanken über die zunehmende Klimaerwärmung im Kopf haben, bevor er eine Fernreise bucht.